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Chemorezeption bezeichnet die Fähigkeit des Körpers, chemische Reize wahrzunehmen. Spezialisierte Sinneszellen registrieren Moleküle und leiten Signale ans Gehirn weiter.
Chemorezeption bezeichnet die Fähigkeit des Körpers, chemische Reize wahrzunehmen. Spezialisierte Sinneszellen registrieren Moleküle und leiten Signale ans Gehirn weiter.
Chemorezeption (auch: Chemorezeption) bezeichnet den biologischen Prozess, bei dem spezialisierte Sinneszellen – sogenannte Chemorezeptoren – chemische Substanzen in der Umgebung oder im Körperinneren erkennen und in elektrische Nervenimpulse umwandeln. Diese Signale werden anschließend an das Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet. Chemorezeption ist eine der ältesten und grundlegendsten Sinnesleistungen im Tierreich und beim Menschen.
Man unterscheidet grundsätzlich zwei Hauptformen der Chemorezeption:
Chemorezeptoren sind hochspezialisierte Sinneszellen oder Nervenendigungen, die chemische Moleküle binden und daraufhin ein Aktionspotenzial auslösen. Je nach Lokalisation und Aufgabe unterscheidet man:
Eine besonders wichtige Rolle spielt die Chemorezeption bei der Steuerung der Atmung. Sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut (Hypoxie) oder steigt der Kohlendioxidgehalt (Hyperkapnie), registrieren die peripheren und zentralen Chemorezeptoren diese Veränderungen und senden Signale an das Atemzentrum im Hirnstamm. Infolgedessen wird die Atemfrequenz und -tiefe erhöht, um die Homöostase wiederherzustellen.
Der Geschmackssinn basiert auf der Interaktion von gelösten Molekülen (z. B. Zuckermoleküle, Salze, Säuren) mit spezifischen Rezeptorproteinen auf den Geschmackszellen. Bei der Bindung eines Moleküls an seinen Rezeptor wird eine intrazelluläre Signalkaskade ausgelöst, die letztlich zur Freisetzung von Neurotransmittern und zur Aktivierung sensorischer Nerven führt.
Der Geruchssinn ist eng mit dem limbischen System des Gehirns verknüpft und hat daher einen starken Einfluss auf Emotionen und Erinnerungen. Duftstoffe binden an G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCRs) in der Riechschleimhaut, was eine Signalkaskade auslöst und letztlich zur Weiterleitung des Signals über den Riechnerv (Nervus olfactorius) zum Gehirn führt.
Störungen der Chemorezeption können weitreichende Folgen haben:
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