-
DE
Die Chiari-Malformation ist eine angeborene Fehlbildung des Gehirns, bei der Teile des Kleinhirns in den Wirbelkanal ragen und neurologische Beschwerden verursachen können.
Die Chiari-Malformation ist eine angeborene Fehlbildung des Gehirns, bei der Teile des Kleinhirns in den Wirbelkanal ragen und neurologische Beschwerden verursachen können.
Die Chiari-Malformation (auch Arnold-Chiari-Malformation) ist eine strukturelle Fehlbildung des Gehirns, bei der Teile des Kleinhirns – insbesondere die sogenannten Kleinhirntonsillen – durch das Foramen magnum (das große Hinterhauptsloch am Schädelboden) in den oberen Bereich des Wirbelkanals hineinragen. Dadurch kann der normale Fluss der Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit (Liquor cerebrospinalis) behindert werden, was zu einem breiten Spektrum neurologischer Beschwerden führen kann. Die Erkrankung wurde im 19. Jahrhundert von dem österreichischen Pathologen Hans Chiari erstmals beschrieben.
Es werden vier Haupttypen unterschieden:
Die genauen Ursachen der Chiari-Malformation sind nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass eine zu kleine hintere Schädelgrube (der Bereich des Schädels, in dem das Kleinhirn liegt) das Gehirngewebe nach unten drängt. Mögliche Einflussfaktoren sind:
Viele Betroffene mit Typ I bleiben lange Zeit ohne Beschwerden. Wenn Symptome auftreten, können diese sein:
Die wichtigste diagnostische Methode ist die Magnetresonanztomographie (MRT) des Kopfes und der Halswirbelsäule. Das MRT ermöglicht eine genaue Beurteilung der Lage des Kleinhirns, des Hirnstamms sowie des Liquorflusses. Zusätzlich kann eine Phasenkontrastflußmessung (PC-MRT) eingesetzt werden, um den Liquorfluss durch das Foramen magnum zu beurteilen. Eine Computertomographie (CT) kann zur Beurteilung knöcherner Strukturen ergnzt werden.
Nicht alle Betroffenen benötigen eine Behandlung. Bei fehlenden Symptomen wird oft ein abwartendes Vorgehen mit regelmäßigen Verlaufskontrollen empfohlen.
Bei leichten Beschwerden können schmerzlindernde Medikamente sowie physiotherapeutische Maßnahmen zur Symptomlinderung eingesetzt werden.
Bei ausgeprägten oder fortschreitenden Symptomen ist eine chirurgische Dekompression die Therapie der Wahl. Der häufigste Eingriff ist die subokzipitale Dekompression (auch "Foramen-magnum-Dekompression"): Dabei wird ein Teil des Hinterhauptknochens entfernt, um mehr Platz im Bereich des Foramen magnum zu schaffen und den Liquorfluss wiederherzustellen. In vielen Fällen wird zusätzlich eine Duraerweiterungsplastik durchgeführt, bei der die harte Hirnhaut (Dura mater) durch ein Flicken erweitert wird. Bei einer begleitenden Syringomyelie kann sich diese nach der Dekompression zurückbilden.
Der Krankheitsverlauf ist individuell sehr verschieden. Viele Patienten mit Typ I haben einen stabilen Verlauf ohne Progression. Nach einer erfolgreichen Operation bessern sich die Symptome bei einem Großteil der Patienten deutlich. Eine regelmäßige neurologische Nachsorge und MRT-Kontrollen sind empfehlenswert.
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C