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Cholecystokinin (CCK) ist ein Hormon des Verdauungssystems, das die Gallenblase und die Bauchspeicheldrüse stimuliert und ein wichtiges Sättigungssignal im Gehirn aussendet.
Cholecystokinin (CCK) ist ein Hormon des Verdauungssystems, das die Gallenblase und die Bauchspeicheldrüse stimuliert und ein wichtiges Sättigungssignal im Gehirn aussendet.
Cholecystokinin (kurz: CCK) ist ein Peptidhormon, das hauptsächlich im Dünndarm produziert wird. Es spielt eine zentrale Rolle bei der Verdauung von Fetten und Eiweißen und reguliert zusätzlich das Sättigungsgefühl. Der Name leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet sinngemäß „Gallenblasen-Beweger“.
CCK wird hauptsächlich von spezialisierten Zellen der Dünndarmschleimhaut, den sogenannten I-Zellen, gebildet. Diese scheiden CCK in die Blutbahn aus, sobald verdaute Fette und Eiweiße den oberen Dünndarm (Duodenum und Jejunum) erreichen. Zusätzlich kommt CCK auch im zentralen Nervensystem vor, wo es als Neurotransmitter wirkt.
CCK bindet an spezifische Rezeptoren (CCK-A- und CCK-B-Rezeptoren), die sich in verschiedenen Organen befinden. Die wichtigsten Wirkungen sind:
Ein Mangel oder eine gestörte CCK-Ausschüttung kann zu Problemen bei der Fettverdauung führen. Da CCK die Gallenblase stimuliert, spielt es auch bei der Entstehung und Behandlung von Gallensteinen eine Rolle. Bei unzureichender CCK-Aktivität kontrahiert die Gallenblase seltener, was die Bildung von Gallensteinen begünstigen kann.
CCK ist ein intensiv erforschtes Molekül im Bereich der Appetitregulation. Studien zeigen, dass eine gestörte CCK-Signalgebung mit Übergewicht und Adipositas in Verbindung stehen kann. Pharmakologische Ansätze, die CCK-Rezeptoren nutzen, werden als mögliche Therapieoptionen bei Fettleibigkeit untersucht.
Da CCK auch im Gehirn als Neurotransmitter aktiv ist, wird es mit der Entstehung von Angststörungen und Panikattacken in Verbindung gebracht. CCK-B-Rezeptorantagonisten werden in der Forschung als mögliche Ansätze zur Behandlung von Angsterkrankungen untersucht.
In der Medizin wird synthetisches CCK (z. B. Sincalid) als diagnostisches Mittel eingesetzt, um die Funktion der Gallenblase und der Bauchspeicheldrüse zu überprüfen. Dabei wird CCK injtiziert und die Reaktion der Organe bildgebend beobachtet.
Die CCK-Ausschüttung wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst:
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