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Chronische Schmerzen sind Schmerzen, die länger als drei Monate anhalten. Sie können vielfältige Ursachen haben und die Lebensqualität stark beeinträchtigen.
Chronische Schmerzen sind Schmerzen, die länger als drei Monate anhalten. Sie können vielfältige Ursachen haben und die Lebensqualität stark beeinträchtigen.
Chronische Schmerzen sind Schmerzen, die über einen Zeitraum von mehr als drei Monaten bestehen – entweder dauerhaft oder in wiederkehrenden Episoden. Im Gegensatz zu akuten Schmerzen, die als Warnsignal des Körpers auf eine Verletzung oder Erkrankung hinweisen, verlieren chronische Schmerzen häufig diese ursprüngliche Schutzfunktion. Sie können auch dann fortbestehen, wenn die ursprüngliche Ursache bereits behoben wurde, und stellen eine eigenständige Erkrankung dar.
Chronische Schmerzen betreffen weltweit Hunderte von Millionen Menschen und gehören zu den häufigsten Gründen für Arztbesuche sowie für Beeinträchtigungen der Arbeitsfähigkeit und Lebensqualität.
Chronische Schmerzen können viele unterschiedliche Ursachen haben. Häufig liegen ihnen körperliche Erkrankungen zugrunde, aber auch psychische und soziale Faktoren spielen eine wesentliche Rolle. Man unterscheidet:
Chronische Schmerzen können sich auf vielfältige Weise äußern und sind oft mit weiteren Beschwerden verbunden:
Das Zusammenspiel von körperlichen, psychischen und sozialen Faktoren wird als biopsychosoziales Schmerzmodell bezeichnet und bildet die Grundlage moderner Schmerztherapie.
Die Diagnose chronischer Schmerzen erfordert eine umfassende Abklärung. Dabei kommen verschiedene Methoden zum Einsatz:
Die Behandlung chronischer Schmerzen ist komplex und erfordert meist einen multimodalen Ansatz, der körperliche, psychologische und soziale Aspekte berücksichtigt.
Je nach Schmerztyp und Ursache werden verschiedene Medikamente eingesetzt:
Regelmäßige körperliche Aktivität und gezielte Physiotherapie sind zentrale Bausteine der Schmerztherapie. Sie verbessern Mobilität, stärken die Muskulatur und können die Schmerzwahrnehmung positiv beeinflussen.
Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) gilt als eine der wirksamsten psychologischen Interventionen bei chronischen Schmerzen. Sie hilft, negative Denkmuster und Vermeidungsverhalten abzubauen und den Umgang mit Schmerzen zu verbessern. Auch Entspannungsverfahren wie progressive Muskelentspannung, Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (MBSR) und Biofeedback kommen zum Einsatz.
In bestimmten Fällen können interventionelle Maßnahmen hilfreich sein:
Die multimodale Schmerztherapie kombiniert medikamentöse, physikalische und psychologische Behandlungsansätze in einem interdisziplinären Team. Sie ist besonders bei komplexen chronischen Schmerzerkrankungen die Therapie der Wahl und wird in spezialisierten Schmerzzentren oder -ambulanzen durchgeführt.
Eine frühzeitige Behandlung akuter Schmerzen kann der Chronifizierung entgegenwirken. Darüber hinaus können folgende Maßnahmen helfen, chronische Schmerzen zu bewältigen:
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