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Citalopram ist ein Antidepressivum aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI). Es wird zur Behandlung von Depressionen und Angststörungen eingesetzt.
Citalopram ist ein Antidepressivum aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI). Es wird zur Behandlung von Depressionen und Angststörungen eingesetzt.
Citalopram ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel aus der Wirkstoffgruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI). Es gehört zu den am häufigsten verordneten Antidepressiva weltweit und wird seit den 1980er Jahren klinisch eingesetzt. Der Wirkstoff ist unter verschiedenen Handelsnamen erhältlich, darunter Cipramil.
Citalopram wird hauptsächlich bei folgenden Erkrankungen eingesetzt:
Citalopram hemmt selektiv den Serotonin-Transporter (SERT) im Gehirn. Dieser Transporter ist normalerweise dafür verantwortlich, Serotonin aus dem synaptischen Spalt zurück in die Nervenzelle zu transportieren. Durch die Hemmung dieses Transporters bleibt mehr Serotonin im synaptischen Spalt verfügbar, was die Signalübertragung zwischen Nervenzellen verbessert. Serotonin ist ein Neurotransmitter, der eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Stimmung, Schlaf und Wohlbefinden spielt. Im Vergleich zu anderen SSRI gilt Citalopram als besonders selektiv und hat kaum Wechselwirkungen mit anderen Rezeptortypen.
Die Dosierung von Citalopram richtet sich nach dem Anwendungsgebiet, dem Alter und der individuellen Verträglichkeit des Patienten. Allgemeine Richtwerte gemäß aktueller Leitlinien:
Citalopram wird einmal täglich, in der Regel morgens, mit oder ohne Mahlzeit eingenommen. Die volle therapeutische Wirkung tritt häufig erst nach 2–4 Wochen ein.
Wie alle Arzneimittel kann auch Citalopram Nebenwirkungen verursachen. Häufige Nebenwirkungen sind:
Seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkungen umfassen:
Citalopram kann mit einer Reihe von Arzneimitteln und Substanzen wechselwirken:
Die Therapie mit Citalopram sollte stets unter ärztlicher Aufsicht beginnen und beendet werden. Das Absetzen sollte schrittweise erfolgen, um Absetzsymptome wie Schwindel, Reizbarkeit oder grippeähnliche Beschwerden zu vermeiden. Patienten sollten ihren Arzt informieren, wenn sich die Stimmung verschlechtert oder Suizidgedanken auftreten – besonders in den ersten Wochen der Behandlung.
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