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COPD Symptome umfassen chronischen Husten, Auswurf und Atemnot. Erfahren Sie, welche Beschwerden auf eine COPD hinweisen und wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten.
COPD Symptome umfassen chronischen Husten, Auswurf und Atemnot. Erfahren Sie, welche Beschwerden auf eine COPD hinweisen und wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten.
COPD (Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung) ist eine fortschreitende Erkrankung der Atemwege, bei der die Lunge dauerhaft geschädigt wird. Die Atemwege verengen sich zunehmend, was das Atmen erschwert. Die Erkrankung entwickelt sich meist schleichend über viele Jahre, weshalb die Symptome häufig erst spät erkannt werden.
Die Symptome der COPD beginnen oft unscheinbar und werden von Betroffenen zunächst als normale Alterserscheinung oder Raucherlunge abgetan. Zu den klassischen Leitsymptomen zählt die sogenannte AHA-Symptomatik:
Mit fortschreitender Erkrankung können weitere Symptome auftreten:
Die Schwere der COPD wird anhand der GOLD-Klassifikation (Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease) in vier Stadien eingeteilt:
Bei einer COPD-Exazerbation verschlechtern sich die Symptome plötzlich und akut. Betroffene erleben eine stark zunehmende Atemnot, vermehrten Husten und eine Zunahme des Auswurfs, der sich meist gelb-grün verfärbt. Exazerbationen sind häufig durch Atemwegsinfektionen ausgelöst und erfordern oft eine sofortige medizinische Behandlung.
Die Symptome entstehen durch zwei wesentliche Veränderungen in der Lunge:
Hauptursache ist in den meisten Fällen langjähriges Rauchen. Weitere Ursachen sind Luftverschmutzung, berufliche Schadstoffexposition und genetische Faktoren (z. B. Alpha-1-Antitrypsin-Mangel).
Wenn Sie über mehrere Wochen unter anhaltendem Husten, Auswurf oder Atemnot leiden, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen. Besonders wichtig ist eine frühzeitige Diagnose, da eine rechtzeitige Behandlung den Krankheitsverlauf deutlich verlangsamen kann. Bei plötzlich starker Atemnot oder bläulichen Lippen ist sofortige medizinische Hilfe erforderlich.
Die wichtigste Untersuchung zur Diagnose der COPD ist die Spirometrie (Lungenfunktionsmessung). Dabei wird gemessen, wie viel Luft die Lunge aufnehmen und wie schnell sie ausgeatmet werden kann. Ein verminderter FEV1-Wert (Einsekundenkapazität) ist charakteristisch für eine COPD. Ergänzend können Röntgenaufnahmen der Lunge, Blutgasanalysen und ein 6-Minuten-Gehtest durchgeführt werden.
Die COPD ist nicht heilbar, aber die Symptome lassen sich gut behandeln und der Krankheitsverlauf kann verlangsamt werden:
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