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Copper peptide (Kupferpeptid) ist eine bioaktive Verbindung aus Kupfer und Aminosäuren, die in der Medizin und Kosmetik zur Hautregeneration und Wundheilung eingesetzt wird.
Copper peptide (Kupferpeptid) ist eine bioaktive Verbindung aus Kupfer und Aminosäuren, die in der Medizin und Kosmetik zur Hautregeneration und Wundheilung eingesetzt wird.
Copper peptide (auf Deutsch: Kupferpeptid) bezeichnet eine Gruppe bioaktiver Moleküle, die aus dem Spurenelement Kupfer und kurzen Aminosäureketten (Peptiden) bestehen. Die bekannteste und am besten erforschte Verbindung dieser Gruppe ist GHK-Cu (Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin-Kupfer), ein natürlich im menschlichen Körper vorkommendes Tripeptid-Kupfer-Komplex. Es wurde erstmals in den 1970er-Jahren vom Biochemiker Loren Pickart entdeckt. Copper peptides spielen eine wichtige Rolle in der Zellkommunikation, der Gewebereparatur und dem Schutz vor oxidativem Stress.
Copper peptides wirken auf mehreren Ebenen im menschlichen Gewebe. Ihre wichtigsten biologischen Funktionen umfassen:
In der Medizin werden Copper peptides in der Wundversorgung eingesetzt, da sie die Regeneration von Haut und Bindegewebe beschleunigen. Sie werden in bestimmten Wundauflagen und topischen Präparaten verwendet, um die Heilung chronischer Wunden, Verbrennungen und chirurgischer Inzisionen zu unterstützen.
In der Dermatologie und der ästhetischen Medizin sind Copper peptides vor allem für ihre Anti-Aging-Eigenschaften bekannt. Studien zeigen, dass sie die Hauttextur verbessern, feine Linien und Falten reduzieren, die Hautdichte erhöhen und den Teint aufhellen können. Sie sind in zahlreichen Seren, Cremes und Hautpflegeprodukten enthalten.
Copper peptides werden auch in Produkten zur Behandlung von Haarausfall (Alopezie) eingesetzt. Präklinische Studien deuten darauf hin, dass GHK-Cu die Haarfollikelgröße vergrößert und das Haarwachstum anregen kann, vergleichbar mit Minoxidil.
Copper peptides werden in der Regel topisch (äußerlich auf die Haut) angewendet. In kosmetischen Produkten sind typische Konzentrationen von 0,1 % bis 5 % gebräuchlich. Für die medizinische Wundversorgung werden spezifische, von einem Arzt empfohlene Formulierungen verwendet. Eine orale oder injizierbare Anwendung erfolgt ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht und ist deutlich weniger verbreitet.
Copper peptides gelten bei topischer Anwendung in üblichen Konzentrationen als gut verträglich und sicher. Zu den seltenen Nebenwirkungen können leichte Hautreizungen oder Rötungen gehören, insbesondere bei empfindlicher Haut. Eine übermäßige systemische Kupferzufuhr (z. B. durch orale Einnahme in sehr hohen Dosen) kann jedoch toxisch wirken und sollte vermieden werden. Menschen mit einer Kupferüberladungsstörung (z. B. Morbus Wilson) sollten Kupferpräparate meiden.
Die Forschung zu Copper peptides hat in den letzten Jahrzehnten zugenommen. Zahlreiche In-vitro- und In-vivo-Studien belegen die Wirksamkeit von GHK-Cu bei der Stimulation der Kollagensynthese, der Wundheilung und der antioxidativen Aktivität. Klinische Humanstudien zeigen positive Effekte auf Hautalterungszeichen. Die Evidenz für Haarwachstum und andere systemische Effekte ist vielversprechend, erfordert jedoch weitere großangelegte klinische Studien.
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