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Coxitis fugax ist eine vorübergehende, entzündliche Erkrankung des Hüftgelenks, die vor allem Kinder betrifft und sich durch plötzliche Hüftschmerzen und Gehbehinderung äußert.
Coxitis fugax ist eine vorübergehende, entzündliche Erkrankung des Hüftgelenks, die vor allem Kinder betrifft und sich durch plötzliche Hüftschmerzen und Gehbehinderung äußert.
Coxitis fugax, auch als Hüftschnupfen bekannt, ist eine vorübergehende Entzündung des Hüftgelenks. Der Begriff setzt sich aus dem lateinischen coxitis (Hüftgelenkentzündung) und fugax (flüchtig, vergänglich) zusammen und beschreibt damit den selbstlimitierenden Verlauf der Erkrankung. Sie ist die häufigste Ursache akuter Hüftschmerzen im Kindesalter und tritt überwiegend bei Jungen zwischen dem 3. und 10. Lebensjahr auf.
Die genaue Ursache der Coxitis fugax ist bis heute nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass eine überschießende Immunreaktion nach einer Infektionskrankheit, häufig einem viralen Atemwegsinfekt, die Entzündungsreaktion im Hüftgelenk auslöst. In der Gelenkkapsel bildet sich dabei eine vermehrte Flüssigkeitsansammlung (Erguss), die Druck auf das Gelenk ausübt und Schmerzen verursacht.
Die Erkrankung beginnt meist plötzlich und ist durch folgende Symptome gekennzeichnet:
Allgemeinsymptome wie hohes Fieber, starke Schwellung oder deutlich erhöhte Entzündungswerte deuten eher auf eine andere, ernstere Erkrankung hin und sollten umgehend abgeklärt werden.
Die Diagnose der Coxitis fugax wird in der Regel durch eine Kombination aus klinischer Untersuchung, bildgebenden Verfahren und Laboruntersuchungen gestellt:
Die wichtigste Differentialdiagnose ist die septische Arthritis (eitrige Gelenkentzündung), da diese unbehandelt schwere Gelenkschäden verursachen kann und eine sofortige Therapie erfordert.
Da es sich um eine selbstlimitierende Erkrankung handelt, ist die Behandlung in der Regel konservativ und symptomatisch:
Die Beschwerden klingen in der Regel innerhalb von 1 bis 4 Wochen vollständig ab. In seltenen Fällen kann es zu Rückfällen kommen. Als Langzeitkomplikation kann – in sehr seltenen Fällen – ein Morbus Perthes (aseptische Hüftkopfnekrose) auftreten, weshalb Nachsorgeuntersuchungen empfohlen werden.
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