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Das Cushing-Syndrom ist eine hormonelle Erkrankung, die durch einen dauerhaft erhöhten Cortisolspiegel im Blut verursacht wird. Es kann zu Gewichtszunahme, Bluthochdruck und Muskelschwäche führen.
Das Cushing-Syndrom ist eine hormonelle Erkrankung, die durch einen dauerhaft erhöhten Cortisolspiegel im Blut verursacht wird. Es kann zu Gewichtszunahme, Bluthochdruck und Muskelschwäche führen.
Das Cushing-Syndrom ist eine ernste hormonelle Erkrankung, die durch einen chronisch erhöhten Spiegel des Stresshormons Cortisol im Blut verursacht wird. Cortisol wird in der Nebennierenrinde produziert und spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Stoffwechsels, des Immunsystems und der Stressreaktion des Körpers. Wenn der Körper dauerhaft zu viel Cortisol produziert oder zu viel Cortisol von außen zugeführt wird, kann das Cushing-Syndrom entstehen.
Man unterscheidet zwischen dem endogenen Cushing-Syndrom, das durch eine körpereigene Überproduktion von Cortisol entsteht, und dem exogenen (iatrogenen) Cushing-Syndrom, das durch die längerfristige Einnahme von Kortikosteroiden (z. B. Kortison-Medikamente) ausgelöst wird.
Die Ursachen des Cushing-Syndroms lassen sich in zwei Hauptgruppen einteilen:
Die Symptome des Cushing-Syndroms sind vielfältig und entwickeln sich meist schleichend. Typische Anzeichen sind:
Die Diagnose des Cushing-Syndroms erfordert mehrere Untersuchungsschritte:
Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache:
Bei einem Hypophysentumor (Morbus Cushing) ist die transsphenoidale Hypophysenoperation die bevorzugte Therapie. Dabei wird der Tumor durch die Nasenhöhle entfernt. Bei Nebennierentumoren wird die betroffene Nebenniere operativ entfernt (Adrenalektomie).
Wenn eine Operation nicht möglich ist oder der Tumor nicht vollständig entfernt werden kann, kann eine Bestrahlung der Hypophyse eingesetzt werden.
Medikamente wie Metyrapon, Ketoconazol oder Osilodrostat können die Cortisolproduktion hemmen und werden eingesetzt, wenn eine Operation nicht möglich ist oder als Überbrückung vor einer Operation.
Wird das Syndrom durch Kortikosteroid-Medikamente verursacht, sollte die Dosis unter ärztlicher Aufsicht schrittweise reduziert werden. Ein abruptes Absetzen ist gefährlich und kann eine Nebenniereninsuffizienz auslösen.
Mit der richtigen Behandlung können viele Symptome des Cushing-Syndroms deutlich verbessert oder vollständig behoben werden. Nach einer erfolgreichen Operation normalisiert sich der Cortisolspiegel häufig innerhalb weniger Monate. Ohne Behandlung kann das Cushing-Syndrom jedoch zu schwerwiegenden Komplikationen wie Herzerkrankungen, Diabetes und Knochenbrüchen führen.
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