-
DE
Darmzotten sind fingerförmige Ausstülpungen der Dünndarmschleimhaut, die die Oberfläche für die Nährstoffaufnahme enorm vergrößern und damit zentral für die Verdauung sind.
Darmzotten sind fingerförmige Ausstülpungen der Dünndarmschleimhaut, die die Oberfläche für die Nährstoffaufnahme enorm vergrößern und damit zentral für die Verdauung sind.
Darmzotten (lateinisch: Villi intestinales) sind mikroskopisch kleine, fingerförmige Ausstülpungen der Schleimhaut des Dünndarms. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil der inneren Darmoberfläche und ermöglichen eine effiziente Aufnahme von Nährstoffen, Vitaminen, Mineralien und Wasser aus dem verdauten Nahrungsbrei ins Blut. Zusammen mit den sogenannten Mikrovilli – den noch feineren Ausstülpungen auf der Oberfläche der Darmzellen (Enterozyten) – bilden sie den sogenannten Bürstensaum, der die Resorptionsfläche des Dünndarms auf etwa 200 bis 300 Quadratmeter vergrößert.
Jede Darmzotte besteht aus verschiedenen Schichten und Zelltypen, die gemeinsam ihre Funktion erfüllen:
Zwischen den Zotten befinden sich kleine Einsenkungen, die sogenannten Krypten (Lieberkühn-Krypten), in denen neue Darmzellen gebildet werden. Diese erneuern sich etwa alle drei bis fünf Tage vollständig.
Die Hauptaufgabe der Darmzotten ist die Resorption, also die Aufnahme von Nährstoffen aus dem Dünndarm in den Körper. Im Einzelnen übernehmen sie folgende Funktionen:
Eine Schädigung oder der Verlust der Darmzotten kann erhebliche gesundheitliche Folgen haben, da die Resorptionsfläche drastisch verringert wird. Dies führt zu einer sogenannten Malabsorption – einer gestörten Nährstoffaufnahme.
Die häufigste Erkrankung, die direkt die Darmzotten betrifft, ist die Zöliakie (glutensensitive Enteropathie). Dabei reagiert das Immunsystem auf Gluten – ein Protein in Weizen, Roggen und Gerste – und greift die Darmschleimhaut an. Dies führt zu einer fortschreitenden Abflachung und schließlich zum vollständigen Verlust der Darmzotten (Zottenatrophie). Symptome sind Durchfall, Blähungen, Gewichtsverlust und Mangelernährung.
Beim Morbus Crohn, einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung, können Entzündungen im gesamten Magen-Darm-Trakt auftreten und die Darmzotten schädigen, was ebenfalls zu Malabsorption führt.
Die Tropische Sprue ist eine Erkrankung, die in tropischen Regionen vorkommt und durch Infektionen zu einer Atrophie der Darmzotten führt, ähnlich wie bei der Zöliakie.
Bei Verdacht auf eine Erkrankung der Darmzotten stehen mehrere diagnostische Verfahren zur Verfügung:
Die Behandlung richtet sich nach der Grunderkrankung. Bei Zöliakie ist eine lebenslange glutenfreie Ernährung die einzige wirksame Therapie. Bei konsequenter Einhaltung können sich die Darmzotten innerhalb von Monaten bis Jahren vollständig regenerieren. Bei entzündlichen Erkrankungen wie Morbus Crohn kommen entzündungshemmende Medikamente, Immunsuppressiva und biologische Therapien zum Einsatz. Ergänzend ist eine gezielte Nährstoffsubstitution (z. B. Eisen, Vitamin D, B12) oft notwendig, um Mangelzustände auszugleichen.
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C