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Dermatomykose bezeichnet eine Pilzinfektion der Haut. Sie wird durch verschiedene Pilzarten verursacht und äußert sich häufig durch Rötungen, Schuppungen und Juckreiz.
Dermatomykose bezeichnet eine Pilzinfektion der Haut. Sie wird durch verschiedene Pilzarten verursacht und äußert sich häufig durch Rötungen, Schuppungen und Juckreiz.
Eine Dermatomykose ist eine Infektionskrankheit der Haut, die durch Pilze (Mykosen) verursacht wird. Der Begriff setzt sich aus dem griechischen Wort derma (Haut) und mykes (Pilz) zusammen. Pilzinfektionen der Haut gehören zu den häufigsten Hauterkrankungen weltweit und können prinzipiell jeden treffen, unabhängig von Alter oder Geschlecht.
Je nach betroffenem Bereich und auslösendem Erreger unterscheidet man verschiedene Formen. Neben der Haut können auch Haare, Nägel sowie die Schleimhäute betroffen sein.
Dermatomykosen werden durch unterschiedliche Pilzarten ausgelöst. Die häufigsten Erregergruppen sind:
Begünstigende Faktoren für eine Dermatomykose umfassen:
Die Symptome einer Dermatomykose hängen vom betroffenen Bereich und dem auslösenden Erreger ab. Typische Zeichen sind:
Die häufigste Form der Dermatomykose ist der Fußpilz (Tinea pedis). Er tritt bevorzugt zwischen den Zehen auf und verursacht Juckreiz, Schuppung und Risse in der Haut.
Die Tinea corporis befällt die glatte Körperhaut und zeigt sich oft als ringförmige, gerötete und schuppende Herde, die sich nach außen ausbreiten.
Die Onychomykose ist eine Pilzinfektion der Nägel, die zu Verfärbungen (gelblich-weißlich), Verdickungen und Brüchigkeit führt. Zehennägel sind häufiger betroffen als Fingernägel.
Die Tinea capitis betrifft die Kopfhaut und Haare, tritt vor allem bei Kindern auf und kann zu kreisrundem Haarausfall führen.
Die durch Candida-Arten verursachte Kandidose befällt bevorzugt feuchte Hautstellen wie Leisten, Achseln oder den Mundwinkelbereich und äußert sich durch Rötung, Juckreiz und weißliche Beläge.
Die Diagnose einer Dermatomykose erfolgt durch:
Die Behandlung richtet sich nach Erreger, Ausdehnung und Schweregrad der Infektion:
Bei oberflächlichen Dermatomykosen kommen antimykotische Cremes, Gele oder Lösungen zum Einsatz. Häufig verwendete Wirkstoffe sind:
Die Therapiedauer beträgt je nach Präparat und Erreger in der Regel 2 bis 4 Wochen.
Bei ausgedehnten, tiefen oder therapieresistenten Infektionen sowie bei Nagel- oder Haarbalg-Befall ist eine orale Behandlung mit Antimykotika (z. B. Terbinafin, Itraconazol, Fluconazol) erforderlich.
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