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Dermatosklerose ist eine Verhärtung und Verdickung der Haut, die häufig bei chronischer venöser Insuffizienz auftritt. Sie entsteht durch Bindegewebsumbau und gilt als Warnsignal für fortgeschrittene Gefäßerkrankungen.
Dermatosklerose ist eine Verhärtung und Verdickung der Haut, die häufig bei chronischer venöser Insuffizienz auftritt. Sie entsteht durch Bindegewebsumbau und gilt als Warnsignal für fortgeschrittene Gefäßerkrankungen.
Die Dermatosklerose ist eine Erkrankung der Haut, bei der es zu einer fortschreitenden Verhärtung, Verdickung und Fibrosierung (Vernarbung) des Hautgewebes sowie des darunter liegenden Unterhautfettgewebes kommt. Der Begriff setzt sich aus den griechischen Wörtern derma (Haut) und sklerosis (Verhärtung) zusammen. Die Dermatosklerose tritt am häufigsten an den Unterschenkeln auf und ist eng mit einer chronischen venösen Insuffizienz (CVI) verbunden – also einer dauerhaften Schwäche der Venenfunktion in den Beinen.
Im klinischen Alltag gilt die Dermatosklerose als Zeichen eines fortgeschrittenen Venenleidens und wird in der Klassifikation der chronischen Venenerkrankung (CEAP-Klassifikation) der Kategorie C4b zugeordnet. Ohne angemessene Behandlung kann sie sich weiterentwickeln und das Risiko für schlecht heilende Wunden, wie das Ulcus cruris (offenes Bein), erheblich erhöhen.
Die Dermatosklerose entsteht als Folge eines langanhaltend erhöhten Drucks in den Venen der Beine. Dieser venöse Staudruck führt zu einer Reihe von Gewebeveränderungen:
Die Dermatosklerose entwickelt sich meist schleichend und ist durch charakteristische Hautveränderungen erkennbar:
Die Diagnose der Dermatosklerose erfolgt in erster Linie klinisch, also durch die Beurteilung des Hautbefundes durch einen Arzt oder eine Ärztin. Folgende Untersuchungen können ergänzend eingesetzt werden:
Die Behandlung der Dermatosklerose richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache und dem Schweregrad der Erkrankung. Ziel ist es, den venösen Druck zu senken, die Entzündung zu reduzieren und die Hautbarriere zu stabilisieren.
Die Kompressionstherapie ist die wichtigste Maßnahme bei venös bedingter Dermatosklerose. Durch medizinische Kompressionsstrümpfe oder Kompressionsbandagen wird der venöse Rückfluss verbessert und der Staudruck in den Beinvenen gesenkt. Sie sollte konsequent und langfristig angewendet werden.
Bei ausgeprägtem Venenleiden können interventionelle oder operative Eingriffe sinnvoll sein, zum Beispiel:
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