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Die dermoepidermale Junktionszone ist die Grenzschicht zwischen Oberhaut und Lederhaut der Haut. Sie verbindet beide Schichten strukturell und reguliert den Stoffaustausch.
Die dermoepidermale Junktionszone ist die Grenzschicht zwischen Oberhaut und Lederhaut der Haut. Sie verbindet beide Schichten strukturell und reguliert den Stoffaustausch.
Die dermoepidermale Junktionszone (kurz: DEJ) bezeichnet die spezialisierte Grenzzone zwischen der Epidermis (Oberhaut) und der Dermis (Lederhaut). Sie ist keine einfache Trennlinie, sondern eine komplexe, mehrschichtige Struktur, die beide Hautschichten mechanisch miteinander verbindet und gleichzeitig als funktionelle Barriere und Kommunikationszone dient. In der medizinischen Fachsprache wird sie auch als Basalmembranzone bezeichnet.
Die dermoepidermale Junktionszone besteht aus mehreren molekularen Schichten, die zusammen eine hochorganisierte Grenzfläche bilden:
Die dermoepidermale Junktionszone übernimmt mehrere lebenswichtige Aufgaben in der Haut:
Erkrankungen und Veränderungen der dermoepidermalen Junktionszone können schwerwiegende Folgen für die Hautintegrität haben. Zu den wichtigsten Erkrankungen, die mit einer Schädigung der DEJ einhergehen, gehören:
Bei sogenannten subepidermalen Blasenerkrankungen richten sich Autoantikörper gegen spezifische Strukturproteine der DEJ. Bekannte Beispiele sind:
Die Epidermolysis bullosa ist eine Gruppe seltener Erbkrankheiten, bei denen Mutationen in Genen für DEJ-Strukturproteine (z. B. Laminin-332, Kollagen Typ XVII, Kollagen Typ VII) zu einer extremen Fragiliät der Haut führen. Betroffene entwickeln bereits bei minimaler mechanischer Belastung Blasen und Wunden.
In der Dermatoonkologie ist die Integrität der DEJ ein entscheidender diagnostischer Marker. Beim malignen Melanom und bei anderen Hautmalignomen zeigt das Durchbrechen der Basalmembran durch Tumorzellen den Übergang von einem oberflächlichen, nicht-invasiven Tumor zu einem invasiven Karzinom an – ein kritischer Schritt in der Tumorprogression.
Im Laufe des Alterungsprozesses verändert sich die DEJ strukturell: Die charakteristische wellenförmige Verzahnung zwischen Epidermis und Dermis (die sogenannten Reteleisten) flacht ab. Dies führt zu einer verminderten mechanischen Stabilität und einem eingeschränkten Stoffaustausch, was die Regenerationsfähigkeit der Haut im Alter verringert.
Zur Untersuchung der dermoepidermalen Junktionszone werden verschiedene diagnostische Verfahren eingesetzt:
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