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Dialysepflichtigkeit bezeichnet den Zustand, bei dem die Nieren nicht mehr ausreichend funktionieren und ein Patient dauerhaft auf ein Nierenersatzverfahren angewiesen ist.
Dialysepflichtigkeit bezeichnet den Zustand, bei dem die Nieren nicht mehr ausreichend funktionieren und ein Patient dauerhaft auf ein Nierenersatzverfahren angewiesen ist.
Dialysepflichtigkeit bezeichnet den medizinischen Zustand, bei dem die Nieren eines Patienten dauerhaft und schwerwiegend in ihrer Funktion eingeschränkt sind und nicht mehr in der Lage sind, das Blut ausreichend zu filtern sowie Stoffwechselprodukte und überschüssige Flüssigkeit aus dem Körper zu entfernen. In diesem Zustand ist der Patient auf ein lebenslanges Nierenersatzverfahren – in der Regel die Dialyse – angewiesen, um zu überleben.
Dialysepflichtigkeit tritt typischerweise im Endstadium einer chronischen Nierenerkrankung auf, dem sogenannten terminalen Nierenversagen (auch: chronisches Nierenversagen Stadium G5). Die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) liegt in diesem Stadium dauerhaft unter 15 ml/min/1,73 m².
Die häufigsten Ursachen für Dialysepflichtigkeit sind:
Im fortgeschrittenen Nierenversagen, das zur Dialysepflichtigkeit führt, können folgende Symptome auftreten:
Die Diagnose der Dialysepflichtigkeit wird anhand folgender Untersuchungen gestellt:
Sobald die Dialysepflichtigkeit festgestellt wird, stehen verschiedene Nierenersatzverfahren zur Verfügung:
Bei der Hämodialyse wird das Blut des Patienten über einen extrakorporalen Kreislauf durch ein Dialysegerät geleitet, das als künstliche Niere fungiert. Die Behandlung findet in der Regel dreimal pro Woche in einem Dialysezentrum statt und dauert jeweils etwa vier bis fünf Stunden.
Bei der Peritonealdialyse wird die natürliche Filtermembran des Bauchfells (Peritoneum) genutzt. Über einen Katheter wird eine spezielle Spüllösung in die Bauchhhöhle eingeleitet, die Abfallstoffe aufnimmt und anschließend wieder abgelassen wird. Diese Methode kann oft zu Hause durchgeführt werden.
Die Nierentransplantation ist die bevorzugte Behandlungsoption für geeignete Patienten, da sie die Lebensqualität erheblich verbessert und die Lebenserwartung im Vergleich zur dauerhaften Dialyse verlängert. Sie setzt die Verfügbarkeit eines geeigneten Spenderorgans voraus.
Dialysepflichtige Patienten benötigen eine kontinuierliche medizinische Begleitung. Dazu gehören regelmäßige Laborkontrollen, eine angepasste Diät (z. B. Einschränkung von Kalium, Phosphat und Flüssigkeit), Blutdruckmanagement sowie die Behandlung von Begleiterkrankungen wie Anämie und Knochenstoffwechselstörungen. Psychosoziale Unterstützung spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, da die Dialysepflichtigkeit das Alltagsleben erheblich beeinflusst.
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