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Die diastolische Dysfunktion ist eine Herzerkrankung, bei der der linke Ventrikel sich nicht ausreichend entspannt und füllt. Sie ist eine häufige Ursache für Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion.
Die diastolische Dysfunktion ist eine Herzerkrankung, bei der der linke Ventrikel sich nicht ausreichend entspannt und füllt. Sie ist eine häufige Ursache für Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion.
Die diastolische Dysfunktion bezeichnet eine Störung der Entspannungs- und Füllungsphase des Herzens, der sogenannten Diastole. In dieser Phase sollte sich der linke Herzmuskel (linker Ventrikel) aktiv entspannen und mit Blut füllen. Bei einer diastolischen Dysfunktion ist diese Funktion beeinträchtigt, sodass das Herz weniger Blut aufnehmen kann und der Druck in den Herzkammern ansteigt. Dies kann langfristig zu einer Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) führen, also einer Herzschwäche, bei der die Pumpleistung des Herzens noch normal erscheint, die Füllungsfunktion jedoch gestört ist.
Die diastolische Dysfunktion kann durch verschiedene Erkrankungen und Risikofaktoren ausgelöst werden:
Die Beschwerden der diastolischen Dysfunktion können von mild bis schwer reichen und sind oft unspezifisch:
In frühen Stadien kann die diastolische Dysfunktion völlig symptomfrei verlaufen.
Die Diagnose erfolgt durch eine Kombination aus klinischer Untersuchung, Anamnese und apparativen Verfahren:
Die European Society of Cardiology (ESC) unterscheidet vier Grade der diastolischen Dysfunktion (Grad I bis IV), wobei Grad I eine leichte Relaxationsstörung und Grad IV eine schwere restriktive Füllungsstörung beschreibt.
Eine spezifische, ursächliche Therapie der diastolischen Dysfunktion existiert bislang nicht. Die Behandlung zielt darauf ab, die zugrundeliegenden Erkrankungen zu kontrollieren und die Symptome zu lindern:
Die Prognose der diastolischen Dysfunktion hängt stark vom Schweregrad, dem Ausmaß der Symptome und den Begleiterkrankungen ab. Frühzeitig erkannt und behandelt, kann die Progression verlangsamt werden. Fortgeschrittene Stadien mit manifester HFpEF sind jedoch mit einer erhöhten Sterblichkeit und Hospitalisierungsrate verbunden.
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