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Docosapentaensäure (DPA) ist eine mehrfach ungesättigte Fettsäure aus der Gruppe der Omega-3-Fettsäuren. Sie kommt in fettem Fisch und Fleisch vor und unterstützt Herz, Gefäße und Entzündungsregulation.
Docosapentaensäure (DPA) ist eine mehrfach ungesättigte Fettsäure aus der Gruppe der Omega-3-Fettsäuren. Sie kommt in fettem Fisch und Fleisch vor und unterstützt Herz, Gefäße und Entzündungsregulation.
Docosapentaensäure, abgekürzt DPA, ist eine langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäure mit der chemischen Bezeichnung C22:5. Sie gehört zur Familie der Omega-3-Fettsäuren und ist eng verwandt mit den bekannteren Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure). Im Körper kann DPA aus EPA gebildet oder zu DHA umgewandelt werden, weshalb sie als wichtiges Zwischenprodukt im Omega-3-Stoffwechsel gilt.
DPA übernimmt im menschlichen Organismus eine Reihe bedeutender Aufgaben:
DPA kommt vorwiegend in tierischen Lebensmitteln vor. Besonders gute Quellen sind:
Im Gegensatz zu EPA und DHA ist DPA in pflanzlichen Quellen kaum vorhanden.
Es gibt derzeit keine eigenständige offizielle Zufuhrempfehlung für DPA. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und die WHO empfehlen eine tägliche Zufuhr von mindestens 250–500 mg mariner Omega-3-Fettsäuren (EPA + DHA kombiniert). DPA wird in diesen Empfehlungen üblicherweise nicht separat erfasst, trägt aber zum Gesamt-Omega-3-Status bei.
Ein isolierter DPA-Mangel ist selten und wird klinisch meist im Kontext eines allgemeinen Omega-3-Mangels betrachtet. Risikogruppen für eine unzureichende Versorgung sind:
Symptome eines Omega-3-Mangels können trockene Haut, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme sowie eine erhöhte Entzündungsneigung umfassen.
DPA ist in speziellen Omega-3-Präparaten enthalten, die aus Fischöl oder Robbentran gewonnen werden. Es ist auch in einigen hochwertigen Algenöl-Präparaten in geringen Mengen vorhanden. Wer auf eine gezielte DPA-Zufuhr achten möchte, sollte auf Präparate achten, die neben EPA und DHA auch DPA ausweisen. Vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sollte stets ärztlicher Rat eingeholt werden.
DPA gilt in üblichen Nahrungsmengen als sicher. Bei hochdosierter Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren insgesamt können folgende Effekte auftreten:
Personen, die blutverdünnende Medikamente wie Warfarin oder ASS einnehmen, sollten hochdosierte Omega-3-Präparate nur nach Rücksprache mit einem Arzt verwenden.
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