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Dorsalflexion bezeichnet die Aufwärtsbewegung des Fußes in Richtung Schienbein. Sie ist essenziell für Gang, Laufen und Gleichgewicht.
Dorsalflexion bezeichnet die Aufwärtsbewegung des Fußes in Richtung Schienbein. Sie ist essenziell für Gang, Laufen und Gleichgewicht.
Die Dorsalflexion ist eine Bewegung des Fußes, bei der die Fußspitze nach oben in Richtung des Schienbeins angehoben wird. Sie findet hauptsächlich im oberen Sprunggelenk statt und ist das Gegenteil der Plantarflexion, bei der der Fuß nach unten gestreckt wird. Der normale Bewegungsumfang der Dorsalflexion beträgt beim Erwachsenen etwa 10 bis 20 Grad.
Diese Bewegung ist grundlegend für viele alltägliche Aktivitäten wie Gehen, Treppensteigen, Hocken und das Aufrechterhalten des Gleichgewichts. Auch in der Rehabilitation und Sportmedizin spielt die Dorsalflexion eine zentrale Rolle.
Die Dorsalflexion wird vor allem durch folgende Muskeln ermöglicht:
Das obere Sprunggelenk, auch Articulatio talocruralis genannt, ist das Hauptgelenk für diese Bewegung. Es wird von Schien- und Wadenbein gebildet, die den Sprungbein (Talus) wie eine Gabel umfassen.
Eine eingeschränkte Dorsalflexion kann verschiedene Ursachen haben und zu funktionellen Problemen führen. Mögliche Ursachen sind:
Eine eingeschränkte Dorsalflexion kann zu Kompensationsbewegungen führen, beispielsweise einem nach außen gedrehten Fuß beim Gehen oder Knieschmerzen durch veränderte Biomechanik.
Eine übermäßig ausgeprägte Dorsalflexion kann auf eine Schwäche der Wadenmuskulatur oder auf eine Überdehnung der Gelenkkapsel und Bänder hinweisen.
Die Messung der Dorsalflexion erfolgt klinisch mittels eines Goniometers (Winkelmesser) oder durch funktionelle Tests wie den Knie-zur-Wand-Test (Weight-Bearing Lunge Test). Bei diesem Test wird gemessen, wie weit das Knie über den Fuß gebracht werden kann, während die Ferse auf dem Boden bleibt. Bildgebende Verfahren wie Röntgen oder MRT können eingesetzt werden, um strukturelle Ursachen einer Einschränkung zu identifizieren.
Bei eingeschränkter Dorsalflexion stehen folgende Maßnahmen zur Verfügung:
Im Sport ist eine ausreichende Dorsalflexion entscheidend für die korrekte Ausführung von Kniebeugen, Landebewegungen und Sprints. Einschränkungen erhöhen das Verletzungsrisiko, insbesondere für Knie und untere Rückenpartie. Sportler und Athleten sollten die Beweglichkeit des Sprunggelenks regelmäßig prüfen und trainieren.
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