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Doxycyclin ist das Mittel der ersten Wahl zur Behandlung der Lyme-Borreliose. Das Antibiotikum bekämpft die durch Zecken übertragenen Borrelien effektiv.
Doxycyclin ist das Mittel der ersten Wahl zur Behandlung der Lyme-Borreliose. Das Antibiotikum bekämpft die durch Zecken übertragenen Borrelien effektiv.
Doxycyclin ist ein Breitbandantibiotikum aus der Gruppe der Tetracycline und gilt als Standardmedikament bei der Behandlung der Lyme-Borreliose (Borreliose). Die Lyme-Borreliose ist eine durch das Bakterium Borrelia burgdorferi ausgelöste Infektionskrankheit, die durch den Stich infizierter Zecken übertragen wird. Doxycyclin wirkt gezielt gegen diese Bakterien und wird bei Erwachsenen sowie Kindern ab 8–9 Jahren eingesetzt.
Doxycyclin wird bei folgenden Formen der Borreliose eingesetzt:
Doxycyclin hemmt die bakterielle Proteinsynthese, indem es an die 30S-Ribosomenuntereinheit der Bakterien bindet. Dadurch wird die Herstellung lebenswichtiger Proteine blockiert, was das Wachstum und die Vermehrung von Borrelia burgdorferi stoppt (bakteriostatische Wirkung). Das Immunsystem des Körpers kann die Bakterien anschließend effektiv bekämpfen und eliminieren.
Die Dosierung und Therapiedauer richten sich nach dem Krankheitsstadium und dem Alter des Patienten. Allgemeine Richtwerte (gemäß aktueller Leitlinien):
Die Einnahme sollte mit ausreichend Flüssigkeit und wenn möglich zu einer Mahlzeit erfolgen, um Magenreizungen zu minimieren.
Wie alle Medikamente kann Doxycyclin Nebenwirkungen verursachen. Die häufigsten sind:
Doxycyclin darf in folgenden Situationen nicht oder nur nach Rücksprache mit einem Arzt angewendet werden:
Falls Doxycyclin nicht eingesetzt werden kann (z.B. in der Schwangerschaft, bei Kindern unter 8 Jahren oder bei Unverträglichkeit), stehen folgende Alternativen zur Verfügung:
Eine frühzeitige Diagnose und rasche Therapie mit Doxycyclin sind entscheidend, um Langzeitkomplikationen der Borreliose zu verhindern. Nach abgeschlossener Behandlung können in seltenen Fällen Symptome bestehen bleiben (sog. Post-Lyme-Syndrom), die jedoch nicht auf eine aktive Infektion zurückzuführen sind und eine längere Antibiotikagabe in der Regel nicht rechtfertigen. Patienten sollten stets einen Arzt aufsuchen, wenn nach einem Zeckenstich Symptome auftreten.
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