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Eine Dreifachbindung ist eine chemische Bindung zwischen zwei Atomen, bei der drei Elektronenpaare geteilt werden. Sie kommt vor allem in der organischen Chemie vor.
Zu bevorzugten Quellen hinzufügenEine Dreifachbindung ist eine chemische Bindung zwischen zwei Atomen, bei der drei Elektronenpaare geteilt werden. Sie kommt vor allem in der organischen Chemie vor.
Eine Dreifachbindung (auch Tripelbindung genannt) ist eine kovalente chemische Bindung, bei der zwei Atome insgesamt sechs Elektronen – also drei gemeinsame Elektronenpaare – miteinander teilen. Sie ist die stärkste und kürzeste der kovalenten Bindungstypen und kommt vor allem in der organischen und anorganischen Chemie vor.
Im Vergleich zu einer Einfachbindung (ein gemeinsames Elektronenpaar) und einer Doppelbindung (zwei gemeinsame Elektronenpaare) ist die Dreifachbindung deutlich energiereicher und schwerer zu brechen.
Eine Dreifachbindung besteht aus:
Durch diese Struktur sind die an der Dreifachbindung beteiligten Atome sehr starr angeordnet – eine Rotation um die Bindungsachse ist nicht möglich.
Dreifachbindungen zwischen zwei Kohlenstoffatomen (C≡C) sind charakteristisch für Alkine. Das einfachste Alkin ist Acetylen (Ethin, C₂H₂), das in der Schweißtechnik und als chemisches Ausgangsprodukt verwendet wird.
Das bekannteste Beispiel für eine anorganische Dreifachbindung ist molekularer Stickstoff (N₂). Die Stickstoff-Dreifachbindung (N≡N) ist außerordentlich stark, was Stickstoff zu einem chemisch sehr trägen Gas macht. Weitere Beispiele sind Kohlenmonoxid (C≡O) und Cyanide (C≡N).
Dreifachbindungen spielen eine wichtige Rolle in der medizinischen Chemie und Pharmakologie: