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Druckdolenz bezeichnet den Schmerz, der beim Drücken oder Betasten einer Körperstelle entsteht. Sie ist ein häufiges klinisches Zeichen und kann auf Entzündungen, Verletzungen oder Erkrankungen hinweisen.
Druckdolenz bezeichnet den Schmerz, der beim Drücken oder Betasten einer Körperstelle entsteht. Sie ist ein häufiges klinisches Zeichen und kann auf Entzündungen, Verletzungen oder Erkrankungen hinweisen.
Druckdolenz (auch Druckschmerzhaftigkeit oder Druckempfindlichkeit genannt) bezeichnet einen Schmerz oder ein Schmerzempfinden, das durch gezielten Druck auf eine Körperstelle ausgelöst wird. Sie ist kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein klinisches Zeichen, das bei der körperlichen Untersuchung durch Arzt oder Ärztin festgestellt wird. Die betroffene Stelle reagiert empfindlich auf Berührung oder Druck, obwohl im Ruhezustand möglicherweise kein oder nur wenig Schmerz besteht.
Druckdolenz kann in nahezu jedem Körperbereich auftreten und hat vielfältige Ursachen. Häufige Auslöser sind:
Druckdolenz im Bauchbereich ist ein wichtiges diagnostisches Zeichen. Ein druckschmerzhafter rechter Unterbauch kann auf eine Appendizitis hinweisen. Druckschmerz im rechten Oberbauch ist typisch für Erkrankungen der Gallenblase oder Leber, während Schmerzen im linken Unterbauch auf eine Divertikulitis (Entzündung von Darmausstülpungen) hindeuten können.
Druckdolenz an Gelenken findet sich häufig bei Arthritis, Gicht oder nach Verletzungen. Muskeln können bei Überlastung, Entzündung oder Verletzung druckschmerzhaft sein. Bei Fibromyalgie bestehen charakteristische druckschmerzhafte Punkte (sogenannte Tender Points) an verschiedenen Körperstellen.
Druckdolenz am Knochen kann auf einen Knochenbruch, eine Knochenentzündung (Osteomyelitis) oder in seltenen Fällen auf einen Knochentumor hinweisen.
Druckschmerzhafte, geschwollene Lymphknoten sind häufig ein Zeichen für eine nahegelegene Infektion oder Entzündung.
Die Feststellung von Druckdolenz erfolgt im Rahmen der klinischen Untersuchung. Dabei wird die betroffene Körperregion systematisch abgetastet (Palpation). Der Arzt oder die Ärztin achtet dabei auf:
Je nach Verdacht werden weitere diagnostische Maßnahmen eingeleitet, z. B. Blutuntersuchungen, Ultraschall, Röntgen oder eine MRT-Untersuchung.
Die Behandlung der Druckdolenz richtet sich stets nach der zugrunde liegenden Ursache. Allgemeine Maßnahmen können sein:
Druckdolenz sollte ärztlich abgeklärt werden, wenn sie:
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