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Die Dual-Röntgen-Absorptiometrie (DXA) ist ein bildgebendes Messverfahren zur Bestimmung der Knochendichte. Sie wird vor allem zur Diagnose von Osteoporose eingesetzt.
Die Dual-Röntgen-Absorptiometrie (DXA) ist ein bildgebendes Messverfahren zur Bestimmung der Knochendichte. Sie wird vor allem zur Diagnose von Osteoporose eingesetzt.
Die Dual-Röntgen-Absorptiometrie (kurz: DXA oder DEXA) ist ein bildgebendes Diagnoseverfahren, das mithilfe von zwei Röntgenstrahlen unterschiedlicher Energieniveaus die Knochendichte (Knochenmineraldichte, kurz: KMD) präzise misst. Sie gilt als Goldstandard in der Diagnostik von Osteoporose und ist darüber hinaus zur Analyse der Körperzusammensetzung geeignet.
Bei der DXA-Messung werden zwei Röntgenstrahlen mit unterschiedlichen Energieniveaus durch den Körper geleitet. Knochen und Weichgewebe absorbieren diese Strahlen in unterschiedlichem Maß. Durch den Vergleich der Absorption beider Energieniveaus kann ein Computer die Knochenmineraldichte (in g/cm²) sowie den Anteil von Fett- und Muskelgewebe berechnen.
Die Strahlenbelastung bei einer DXA-Untersuchung ist sehr gering – sie liegt deutlich unter der einer herkömmlichen Röntgenaufnahme.
Die DXA-Messung ist schnell, schmerzlos und nicht invasiv. Der Patient liegt während der Untersuchung bequem auf einer Liege, während ein Arm des Geräts langsam über den Körper gleitet. Die Messung dauert je nach untersuchter Region etwa 10 bis 30 Minuten. Gemessen werden typischerweise die Lendenwirbelsäule und der Schenkelhals (proximaler Femur), da diese Stellen besonders häufig von Osteoporose betroffen sind.
Das Ergebnis einer DXA-Messung wird als T-Score angegeben. Dieser Wert vergleicht die gemessene Knochendichte mit dem Durchschnittswert eines gesunden jungen Erwachsenen.
Zusätzlich wird der Z-Score berechnet, der die Knochendichte mit altersgleichen Personen vergleicht und besonders bei jüngeren Patienten relevant ist.
Die DXA ist präzise, reproduzierbar und mit sehr geringer Strahlenbelastung verbunden. Einschränkungen bestehen bei starkem Übergewicht, Wirbelsäulenverformungen oder vorangegangenen Knochenoperationen, da diese die Messung verfälschen können. Auch Kalkablagerungen im Bereich der Wirbelsäule können zu falsch hohen Messwerten führen.
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