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Dyspigmentierung bezeichnet eine Störung der normalen Hautfärbung durch veränderte Melaninbildung. Sie kann sich als Aufhellung oder Verdunkelung der Haut zeigen.
Dyspigmentierung bezeichnet eine Störung der normalen Hautfärbung durch veränderte Melaninbildung. Sie kann sich als Aufhellung oder Verdunkelung der Haut zeigen.
Dyspigmentierung ist ein Oberbegriff für alle Formen der gestörten Hautpigmentierung. Das Pigment Melanin, das von spezialisierten Hautzellen – den sogenannten Melanozyten – produziert wird, bestimmt maßgeblich die Farbe von Haut, Haaren und Augen. Wird dieses Gleichgewicht gestört, entstehen entweder zu helle Bereiche (Hypopigmentierung) oder zu dunkle Bereiche (Hyperpigmentierung). Dyspigmentierungen können kosmetisch belastend sein und in manchen Fällen auf ernsthafte Grunderkrankungen hinweisen.
Die Ursachen für Dyspigmentierungen sind vielfältig und reichen von genetischen Faktoren bis hin zu äußeren Einflüssen:
Bei der Hyperpigmentierung sind bestimmte Hautbereiche dunkler als die umgebende Haut. Typische Erscheinungsbilder sind:
Bei der Hypopigmentierung fehlt Melanin in bestimmten Hautbereichen, was zu einer Aufhellung führt:
Die Diagnose einer Dyspigmentierung erfolgt in der Regel durch einen Dermatologen (Hautarzt). Folgende Untersuchungsmethoden kommen zum Einsatz:
Die Behandlung richtet sich nach der jeweiligen Ursache und Art der Dyspigmentierung:
Bei systemischen Ursachen (z. B. Hormonerkrankungen, Autoimmunerkrankungen) steht die Therapie der zugrunde liegenden Erkrankung im Vordergrund. Beim Vitiligo kommen beispielsweise Lichttherapie (PUVA, NB-UVB) sowie immunmodulatorische Medikamente (z. B. Tacrolimus) zum Einsatz.
Ein konsequenter Lichtschutz (LSF 30 oder höher) ist bei nahezu allen Formen der Dyspigmentierung essenziell, um eine Verschlechterung zu verhindern und den Therapieerfolg zu sichern.
Viele erworbene Dyspigmentierungen lassen sich durch gezielte Maßnahmen reduzieren oder verhindern:
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