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Dystonie ist eine neurologische Bewegungsstörung mit unwillkürlichen Muskelkontraktionen, die zu Verdrehungen und abnormalen Körperhaltungen führen.
Dystonie ist eine neurologische Bewegungsstörung mit unwillkürlichen Muskelkontraktionen, die zu Verdrehungen und abnormalen Körperhaltungen führen.
Dystonie ist eine neurologische Erkrankung, bei der es zu unwillkürlichen, anhaltenden Muskelkontraktionen kommt. Diese Kontraktionen können zu Verdrehungen, Zuckungen oder abnormalen Haltungen einzelner Körperteile oder des gesamten Körpers führen. Die Erkrankung gehört zur Gruppe der Bewegungsstörungen und kann Menschen jedes Alters betreffen. Dystonie ist nach dem Parkinson-Syndrom und dem essentiellen Tremor eine der häufigsten Bewegungsstörungen.
Dystonie kann verschiedene Ursachen haben. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen primärer und sekundärer Dystonie:
Die Symptome der Dystonie sind vielfältig und hängen von der betroffenen Körperregion ab:
Häufige Beschwerden sind Schmerzen, eingeschränkte Beweglichkeit, Ermüdung und in manchen Fällen auch psychische Belastungen wie Depressionen oder Angststörungen.
Die Diagnose der Dystonie erfolgt in erster Linie klinisch durch einen Neurologen auf Basis der Krankengeschichte und einer körperlichen Untersuchung. Ergänzend können folgende Untersuchungen eingesetzt werden:
Eine Heilung der Dystonie ist in den meisten Fällen nicht möglich, jedoch stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die die Symptome deutlich lindern können:
Botulinumtoxin (Botox) ist bei fokalen Dystonien die Therapie der ersten Wahl. Es wird direkt in die betroffenen Muskeln injiziert und hemmt dort die Übertragung von Nervenimpulsen, was zu einer vorübergehenden Entspannung der überaktiven Muskulatur führt. Die Wirkung hält in der Regel drei bis vier Monate an und muss regelmäßig wiederholt werden.
Je nach Art der Dystonie können verschiedene Medikamente eingesetzt werden:
Bei schweren Formen der Dystonie, die auf andere Behandlungen nicht ausreichend ansprechen, kann die tiefe Hirnstimulation eingesetzt werden. Dabei werden Elektroden in bestimmte Gehirnbereiche (meist den Globus pallidus internus) implantiert und über einen Schrittmacher kontinuierlich elektrisch stimuliert. Diese Methode kann bei geeigneten Patienten zu einer erheblichen Verbesserung der Symptome führen.
Physiotherapie und Ergotherapie sind wichtige Bestandteile der Dystonie-Behandlung. Sie helfen, die Beweglichkeit zu erhalten, Fehlhaltungen entgegenzuwirken und die Lebensqualität zu verbessern.
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