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Elacestrant ist ein oraler selektiver Östrogenrezeptor-Degrader (SERD) zur Behandlung von HR-positivem, HER2-negativem Brustkrebs bei postmenopausalen Frauen.
Elacestrant ist ein oraler selektiver Östrogenrezeptor-Degrader (SERD) zur Behandlung von HR-positivem, HER2-negativem Brustkrebs bei postmenopausalen Frauen.
Elacestrant ist ein oraler selektiver Östrogenrezeptor-Degrader (SERD), der zur Behandlung von fortgeschrittenem oder metastasiertem Hormonrezeptor (HR)-positivem, HER2-negativem Brustkrebs eingesetzt wird. Es handelt sich um einen zielgerichteten Wirkstoff, der speziell für Patientinnen entwickelt wurde, deren Erkrankung trotz vorheriger endokriner Therapie fortgeschritten ist – insbesondere bei Vorliegen einer ESR1-Mutation (Mutation im Östrogenrezeptor-Gen).
Elacestrant wirkt, indem es gezielt an den Östrogenrezeptor alpha bindet und dessen Abbau (Degradation) in der Tumorzelle einleitet. Im Gegensatz zu anderen antihormonellen Therapien wie Aromatasehemmern blockiert Elacestrant den Rezeptor nicht nur, sondern führt aktiv zum Abbau des Rezeptorproteins. Dadurch wird das Östrogensignal, das das Tumorwachstum antreibt, wirkungsvoll unterbrochen.
Ein besonderer Vorteil von Elacestrant besteht darin, dass es auch gegen Tumorzellen mit einer ESR1-Mutation wirksam ist. Solche Mutationen entstehen häufig als Resistenzmechanismus unter einer vorherigen Therapie mit Aromatasehemmern und führen dazu, dass der Östrogenrezeptor dauerhaft aktiviert bleibt, selbst wenn Östrogen nicht vorhanden ist. Elacestrant kann diesen mutierten Rezeptor ebenfalls binden und abbauen.
Elacestrant ist zugelassen für die Behandlung von postmenopausalen Frauen sowie erwachsenen Männern mit:
Elacestrant wird als Tablette zur oralen Einnahme verabreicht. Die empfohlene Tagesdosis beträgt 345 mg einmal täglich, vorzugsweise zu einer Mahlzeit, um die Verträglichkeit zu verbessern. Die Behandlung wird so lange fortgeführt, bis die Erkrankung erneut fortschreitet oder unvertretbare Nebenwirkungen auftreten.
Wie alle Krebsmedikamente kann Elacestrant Nebenwirkungen verursachen. Die häufigsten sind:
Schwere Nebenwirkungen sind selten, können aber auftreten. Patientinnen und Patienten sollten regelmäßige Blutuntersuchungen durchführen lassen, um Leber- und Blutfettwerte zu überwachen.
Die Zulassung von Elacestrant basiert maßgeblich auf den Ergebnissen der EMERALD-Studie, einer randomisierten Phase-III-Studie. In dieser Studie zeigte Elacestrant gegenüber der Standard-Hormontherapie eine signifikante Verlängerung des progressionsfreien Überlebens, insbesondere bei Patientinnen mit einer ESR1-Mutation. Diese Ergebnisse führten zur Zulassung durch die FDA (USA, 2023) und die EMA (Europa).
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