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Elektrolytersatz bezeichnet die gezielte Zufuhr von Mineralstoffen wie Natrium, Kalium und Magnesium, um den Elektrolythaushalt des Körpers nach Verlust wiederherzustellen.
Elektrolytersatz bezeichnet die gezielte Zufuhr von Mineralstoffen wie Natrium, Kalium und Magnesium, um den Elektrolythaushalt des Körpers nach Verlust wiederherzustellen.
Elektrolytersatz bezeichnet die gezielte Zufuhr von Elektrolyten – also geladenen Mineralstoffen wie Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium und Chlorid – um Verluste im Körper auszugleichen. Elektrolyte sind essenziell für zahlreiche Körperfunktionen, darunter die Regulierung des Wasserhaushalts, die Weiterleitung von Nervenimpulsen und die Muskelkontraktion. Gerät das Gleichgewicht dieser Stoffe aus dem Lot, kann es zu ernsthaften gesundheitlichen Beschwerden kommen.
Ein Elektrolytmangel kann durch verschiedene Faktoren entstehen:
Je nachdem, welcher Elektrolyt fehlt, können unterschiedliche Symptome auftreten:
Natrium ist der wichtigste extrazelluläre Elektrolyt und reguliert den Wasserhaushalt sowie den Blutdruck. Ein Natriummangel (Hyponatriämie) kann zu Schwindel, Übelkeit und in schweren Fällen zu Krampfanfällen führen.
Kalium ist entscheidend für die Herzfunktion und die Muskelkontraktion. Ein Kaliummangel (Hypokaliämie) äußert sich häufig durch Muskelkrämpfe, Schwäche und Herzrhythmusstörungen.
Magnesium unterstützt über 300 enzymatische Prozesse im Körper und ist wichtig für Muskeln, Nerven und die Energieproduktion. Magnesiummangel zeigt sich oft durch Krämpfe, Schlafstörungen und Reizbarkeit.
Calcium ist nicht nur für Knochen und Zähne wichtig, sondern auch für die Blutgerinnung und die Muskel- sowie Nervenfunktion.
Chlorid arbeitet eng mit Natrium zusammen und trägt zur Aufrechterhaltung des Säure-Basen-Gleichgewichts und des osmotischen Drucks bei.
Die häufigste Methode des Elektrolytersatzes ist die Einnahme von oralen Rehydratationslösungen. Diese enthalten eine definierte Kombination aus Elektrolyten und Kohlenhydraten (meist Glukose), die die Aufnahme von Flüssigkeit und Mineralien im Darm optimieren. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt eine standardisierte ORL-Zusammensetzung besonders bei Durchfall-Erkrankungen.
Im Handel sind zahlreiche Elektrolytpräparate in Form von Pulvern, Brausetabletten, Kapseln oder Fertiglösungen erhältlich. Sie werden insbesondere von Sportlern, bei Hitze oder nach Krankheiten zur Regeneration eingesetzt. Beim Kauf sollte auf eine ausgewogene Zusammensetzung geachtet werden.
Auch über die Ernährung lässt sich der Elektrolythaushalt unterstützen. Geeignete Lebensmittel sind:
Bei schweren Elektrolytstörungen, zum Beispiel nach schwerem Erbrechen, bei Bewusstlosigkeit oder in der intensivmedizinischen Behandlung, werden Elektrolyte intravenös (direkt in die Vene) verabreicht. Dies geschieht ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht.
Leichte Elektrolytverluste lassen sich oft durch orale Maßnahmen und angepasste Ernährung ausgleichen. Ein Arzt sollte jedoch aufgesucht werden, wenn:
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