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Die Eliminations-Diät ist ein diagnostisches Ernährungsverfahren, bei dem bestimmte Lebensmittel vorübergehend weggelassen werden, um Unverträglichkeiten oder Allergien zu identifizieren.
Die Eliminations-Diät ist ein diagnostisches Ernährungsverfahren, bei dem bestimmte Lebensmittel vorübergehend weggelassen werden, um Unverträglichkeiten oder Allergien zu identifizieren.
Eine Eliminations-Diät ist ein strukturiertes Ernährungsverfahren, das dazu dient, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Nahrungsmittelallergien oder Überempfindlichkeitsreaktionen auf bestimmte Lebensmittel zu identifizieren. Dabei werden potenziell problematische Lebensmittel oder Lebensmittelgruppen für einen definierten Zeitraum vollständig aus dem Speiseplan gestrichen. Anschließend werden diese Lebensmittel schrittweise wieder eingeführt, um die Reaktion des Körpers zu beobachten.
Die Eliminations-Diät gilt als eines der zuverlässigsten Verfahren zur Diagnose von Nahrungsmittelunverträglichkeiten, da viele dieser Reaktionen durch herkömmliche Bluttests nur schwer nachweisbar sind.
Eine Eliminations-Diät wird häufig empfohlen bei:
In der ersten Phase werden alle verdächtigen Lebensmittel für einen Zeitraum von in der Regel 2 bis 6 Wochen vollständig gemieden. Typischerweise werden folgende Lebensmittelgruppen eliminiert:
Während dieser Phase sollte eine genaue Dokumentation der Symptome und des Wohlbefindens erfolgen, idealerweise in einem Ernährungs- und Symptomtagebuch.
Nach der Eliminationsphase werden die eliminierten Lebensmittel einzeln und schrittweise wieder in den Speiseplan aufgenommen. Pro Lebensmittel wird in der Regel ein Intervall von 2 bis 3 Tagen empfohlen, um mögliche Reaktionen wie Blähungen, Hautausschläge, Kopfschmerzen oder Verdauungsprobleme zu beobachten und zuzuordnen.
Basierend auf den Beobachtungen aus Phase 1 und 2 wird ein individueller Ernährungsplan erstellt, der die identifizierten Auslöser dauerhaft oder langfristig ausschließt. Eine ernährungsmedizinische Begleitung ist in dieser Phase besonders wichtig, um eine ausgewogene Nährstoffversorgung sicherzustellen.
Die Eliminations-Diät ist grundsätzlich sicher, sollte jedoch immer unter ärztlicher oder ernährungstherapeutischer Aufsicht durchgeführt werden. Mögliche Risiken umfassen:
Die Eliminations-Diät ist wissenschaftlich gut belegt, insbesondere im Rahmen der Diagnose und Behandlung des Reizdarmsyndroms, der eosinophilen Ösophagitis und verschiedener Nahrungsmittelallergien. Studien zeigen, dass eine gut durchgeführte Eliminations-Diät in vielen Fällen zu einer deutlichen Verbesserung der Symptome führen kann. Dennoch ist sie kein Ersatz für eine vollständige allergologische oder gastroenterologische Abklärung.
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