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Endokrine Dysfunktion bezeichnet eine Fehlfunktion des Hormonsystems, bei der Drüsen zu viele, zu wenige oder fehlerhafte Hormone produzieren. Dies kann zahlreiche Körperfunktionen beeinträchtigen.
Endokrine Dysfunktion bezeichnet eine Fehlfunktion des Hormonsystems, bei der Drüsen zu viele, zu wenige oder fehlerhafte Hormone produzieren. Dies kann zahlreiche Körperfunktionen beeinträchtigen.
Das endokrine System umfasst alle Drüsen und Organe, die Hormone direkt ins Blut abgeben und so zahlreiche Körperfunktionen steuern. Zu den wichtigsten endokrinen Drüsen gehören die Schilddrüse, die Bauchspeicheldrüse, die Nebennieren, die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) und die Keimdrüsen (Eierstöcke und Hoden). Eine endokrine Dysfunktion liegt vor, wenn dieses fein abgestimmte System aus dem Gleichgewicht gerät und Hormone in falscher Menge, zum falschen Zeitpunkt oder in veränderter Form ausgeschüttet werden.
Die Ursachen einer endokrinen Dysfunktion sind vielfältig und können mehrere Drüsen oder nur eine einzelne betreffen:
Da Hormone nahezu alle Organsysteme regulieren, kann eine endokrine Dysfunktion sehr unterschiedliche Beschwerden verursachen. Die Symptome hängen davon ab, welche Drüse betroffen ist und ob eine Über- oder Unterfunktion vorliegt:
Beim Diabetes mellitus ist die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse gestört (Typ 1) oder die Wirkung des Insulins im Körper vermindert (Typ 2), was zu chronisch erhöhten Blutzuckerwerten führt.
Eine Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) führt zu Verlangsamung des Stoffwechsels, Müdigkeit und Gewichtszunahme. Eine Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion) hingegen beschleunigt den Stoffwechsel und verursacht Herzrasen, Gewichtsverlust und Nervosität.
Bei dieser Erkrankung produziert die Nebennierenrinde zu wenig Kortisol und Aldosteron, was zu Schwäche, Blutdruckabfall und Gewichtsverlust führt.
Ein Überschuss an Kortisol, oft durch einen Tumor der Hypophyse oder Nebenniere ausgelöst, verursacht das Cushing-Syndrom mit charakteristischer Gewichtszunahme, Mondgesicht und erhöhtem Blutzucker.
Das PCOS ist eine häufige hormonelle Störung bei Frauen im gebärfähigen Alter, die mit erhöhten Androgenspiegeln, unregelmäßigen Zyklen und Fruchtbarkeitsproblemen einhergeht.
Die Diagnose einer endokrinen Dysfunktion umfasst in der Regel:
Die Therapie richtet sich nach der zugrundeliegenden Ursache und dem betroffenen Hormonsystem:
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