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Die Energiebilanz beschreibt das Verhältnis zwischen aufgenommener und verbrauchter Energie im Körper. Sie ist entscheidend für die Regulierung des Körpergewichts.
Die Energiebilanz beschreibt das Verhältnis zwischen aufgenommener und verbrauchter Energie im Körper. Sie ist entscheidend für die Regulierung des Körpergewichts.
Die Energiebilanz ist ein grundlegendes Konzept der Ernährungswissenschaft und Physiologie. Sie beschreibt das Verhältnis zwischen der Energiezufuhr (durch Nahrung und Getränke) und dem Energieverbrauch (durch Grundumsatz, körperliche Aktivität und die Verdauung von Nahrung). Je nach Verhältnis dieser beiden Größen spricht man von einer ausgeglichenen, positiven oder negativen Energiebilanz.
Wenn die aufgenommene Energiemenge dem Energieverbrauch entspricht, bleibt das Körpergewicht stabil. Dies ist der Zielzustand für Menschen, die ihr Gewicht halten möchten.
Eine positive Energiebilanz liegt vor, wenn mehr Energie zugeführt als verbraucht wird. Die überschüssige Energie wird vom Körper vor allem als Fettgewebe gespeichert, was langfristig zu Übergewicht und Adipositas führen kann.
Eine negative Energiebilanz entsteht, wenn der Körper mehr Energie verbraucht als zugeführt wird. Der Körper greift dann auf gespeicherte Energiereserven zurück, was zu Gewichtsabnahme führt. Dieser Zustand wird gezielt bei Diäten zur Gewichtsreduktion angestrebt.
Der Gesamtenergieverbrauch eines Menschen setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen:
Die Energiezufuhr erfolgt über die drei Hauptmakronährstoffe:
Alkohol liefert ebenfalls Energie, nämlich 7 kcal pro Gramm, wird jedoch nicht als Nährstoff eingestuft.
Verschiedene Faktoren beeinflussen, wie viel Energie ein Mensch verbraucht und wie effizient der Körper Energie aus der Nahrung gewinnt:
Eine dauerhaft positive Energiebilanz ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung von Übergewicht und Adipositas. Diese wiederum erhöhen das Risiko für zahlreiche chronische Erkrankungen, darunter Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bestimmte Krebserkrankungen sowie Erkrankungen des Bewegungsapparates. Eine ausgeglichene Energiebilanz durch eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige körperliche Aktivität ist daher ein zentrales Ziel der Gesundheitsförderung und Prävention.
Den individuellen Energiebedarf kann man mithilfe etablierter Formeln schätzen. Eine weit verbreitete Methode ist die Harris-Benedict-Gleichung, die den Grundumsatz anhand von Alter, Geschlecht, Körpergröße und Gewicht berechnet. Durch Multiplikation mit einem Aktivitätsfaktor (PAL-Wert, Physical Activity Level) erhält man den geschätzten Gesamtenergiebedarf. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt Referenzwerte für die Energiezufuhr heraus, die als Orientierung dienen.
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