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Enterale Ernährung bezeichnet die Zufuhr von Nährstoffen über den Magen-Darm-Trakt mittels Sonde. Sie wird eingesetzt, wenn Patienten nicht ausreichend selbst essen können.
Enterale Ernährung bezeichnet die Zufuhr von Nährstoffen über den Magen-Darm-Trakt mittels Sonde. Sie wird eingesetzt, wenn Patienten nicht ausreichend selbst essen können.
Enterale Ernährung ist eine Form der künstlichen Ernährung, bei der flüssige Nährstoffgemische direkt in den Magen-Darm-Trakt (Gastrointestinaltrakt) geleitet werden. Im Gegensatz zur parenteralen Ernährung, die Nährstoffe über die Blutbahn zuführt, nutzt die enterale Ernährung den natürlichen Verdauungsweg des Körpers. Sie wird eingesetzt, wenn eine Person nicht in der Lage ist, ausreichend Nahrung auf normalem Wege zu sich zu nehmen, der Verdauungstrakt jedoch noch funktionsfähig ist.
Enterale Ernährung kommt in verschiedenen medizinischen Situationen zum Einsatz:
Die enterale Nährlösung wird über verschiedene Sondensysteme in den Verdauungstrakt geleitet:
Die nasogastrische Sonde wird durch die Nase in den Magen eingeführt. Sie ist die häufigste Form bei kurzfristiger enteraler Ernährung (bis zu etwa 4 Wochen) und einfach zu legen, aber für Langzeitanwendungen weniger geeignet.
Bei dieser Variante wird die Sonde bis in den Dünndarm (Jejunum) vorgeschoben. Dies ist sinnvoll bei Patienten mit erhöhtem Aspirationsrisiko oder gestörter Magenentleerung.
Bei der PEG-Sonde wird mithilfe eines Endoskops ein direkter Zugang durch die Bauchdecke in den Magen gelegt. Diese Methode wird bei langfristiger enteraler Ernährung (mehr als 4 Wochen) bevorzugt und bietet mehr Komfort für den Patienten.
Ähnlich der PEG, jedoch wird der Zugang direkt in den Dünndarm gelegt. Sie wird eingesetzt, wenn der Magen umgangen werden muss, z. B. bei Magenentleerungsstörungen oder nach bestimmten Operationen.
Die verwendeten Nährlösungen sind speziell zusammengesetzte Fertigprodukte, die alle notwendigen Makro- und Mikronährstoffe enthalten:
Die Sondennahrung kann auf verschiedene Weisen verabreicht werden:
Im Vergleich zur parenteralen (intravenösen) Ernährung bietet die enterale Ernährung mehrere Vorteile:
Wie jede medizinische Intervention kann enterale Ernährung mit Komplikationen verbunden sein:
Eine regelmäßige Überwachung ist bei enteraler Ernährung essenziell. Dazu gehören:
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