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Die Epicondylitis ist eine schmerzhafte Reizung oder Entzündung an den Knochenvorspüngen (Epikondylen) des Oberarmknochens. Sie entsteht häufig durch Überlastung.
Die Epicondylitis ist eine schmerzhafte Reizung oder Entzündung an den Knochenvorspüngen (Epikondylen) des Oberarmknochens. Sie entsteht häufig durch Überlastung.
Die Epicondylitis (auch Epikondylitis oder Epikondylose) ist eine schmerzhafte Erkrankung des Ellenbogengelenks. Sie betrifft die sogenannten Epikondylen – das sind knöcherne Vorspünge am unteren Ende des Oberarmknochens (Humerus), an denen Unterarmmuskeln und Sehnen ansetzen. Durch Reizung, Überlastung oder degenerative Veränderungen entstehen Schmerzen und Funktionseinschränkungen im Ellenbogenbereich.
Die laterale Epicondylitis, umgangssprachlich als Tennisellenbogen bekannt, ist die häufigere Form. Sie betrifft die Streckmuskulatur des Unterarms an der Außenseite des Ellenbogens. Typischerweise sind Handwerker, Büroarbeiter oder Sportler betroffen, die wiederholt gleichförmige Bewegungen mit dem Arm ausführen.
Die mediale Epicondylitis, auch als Golferellenbogen bezeichnet, betrifft die Beugemuskulatur des Unterarms an der Innenseite des Ellenbogens. Diese Form tritt weniger häufig auf als der Tennisellenbogen.
Die Hauptursache der Epicondylitis ist eine Überlastung der Sehnenansätze am Ellenbogen durch:
Seltener können auch degenerative Veränderungen (Verschleiß) an den Sehnenansätzen ohne vorangegangene akute Überlastung ursächlich sein.
Die typischen Beschwerden einer Epicondylitis umfassen:
Die Diagnose einer Epicondylitis wird überwiegend klinisch gestellt, das heißt durch eine sorgfältige Befragung (Anamnese) und körperliche Untersuchung. Dabei werden spezifische Provokationstests (z. B. Thomsen-Test, Chair-Test) durchgeführt, um die betroffene Muskelgruppe gezielt zu belasten und den Schmerz zu reproduzieren.
In bestimmten Fällen kommen ergänzende bildgebende Verfahren zum Einsatz:
Die meisten Fälle einer Epicondylitis lassen sich konservativ behandeln. Die Therapie umfasst:
Wenn konservative Maßnahmen über mehrere Monate keinen ausreichenden Erfolg zeigen, kann ein operativer Eingriff in Betracht gezogen werden. Dabei werden veränderte Sehnenanteile gelöst oder entfernt (Denervierung oder Sehnenablatio).
Die Epicondylitis hat in den meisten Fällen eine gute Prognose. Mit konsequenter Therapie und Entlastung heilt die Erkrankung in der Regel vollständig aus, allerdings kann dies mehrere Monate in Anspruch nehmen. Rückfälle sind möglich, wenn die auslösenden Faktoren nicht dauerhaft vermieden werden.
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