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Eine epigastrische Hernie ist ein Eingeweidebruch in der Oberbauchregion, bei dem Gewebe durch eine Lücke in der Bauchwand austritt. Sie verursacht oft einen tastbaren Knoten und kann operativ behandelt werden.
Eine epigastrische Hernie ist ein Eingeweidebruch in der Oberbauchregion, bei dem Gewebe durch eine Lücke in der Bauchwand austritt. Sie verursacht oft einen tastbaren Knoten und kann operativ behandelt werden.
Eine epigastrische Hernie ist ein Eingeweidebruch, der im Epigastrium – also im Oberbauch zwischen Bauchnabel und Brustbein (Sternum) – auftritt. Dabei tritt Fettgewebe oder in selteneren Fällen auch Bauchorgane durch eine natürliche oder erworbene Schwachstelle in der Linea alba (dem mittleren Bindegewebsstreifen der Bauchwand) nach außen. Das Ergebnis ist häufig ein sichtbarer oder tastbarer Knoten im Oberbauch.
Epigastrische Hernien sind die dritthäufigste Hernienform beim Erwachsenen und treten häufiger bei Männern als bei Frauen auf. Sie können in jedem Lebensalter entstehen, sind aber vor allem bei Erwachsenen mittleren Alters anzutreffen.
Die Entstehung einer epigastrischen Hernie ist auf eine Schwäche oder Lücke in der Bauchwand zurückzuführen. Mögliche Ursachen und begünstigende Faktoren sind:
Viele epigastrische Hernien verursachen zunächst keine oder nur geringe Beschwerden. Typische Symptome können sein:
Die Diagnose einer epigastrischen Hernie erfolgt in der Regel klinisch, also durch eine körperliche Untersuchung. Der Arzt ertastet dabei die Vorwölbung und prüft, ob sie reponierbar (zurückdrückbar) ist. Zur Bestätigung oder bei unklaren Befunden kommen bildgebende Verfahren zum Einsatz:
Kleine, beschwerdefreie epigastrische Hernien können unter regelmäßiger ärztlicher Kontrolle beobachtet werden, ohne sofort operiert werden zu müssen. Allerdings besteht immer ein Risiko für eine Einklemmung des Bruchinhalts.
Die einzig kausale Therapie ist die chirurgische Versorgung der Hernie. Es gibt zwei Hauptverfahren:
Die Wahl des Verfahrens hängt von der Größe der Hernie, dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten und der Erfahrung des Chirurgen ab. Nach der Operation empfiehlt sich eine schrittweise Rückkehr zu normaler körperlicher Aktivität.
Ohne Behandlung kann sich eine epigastrische Hernie vergrößern und zu Komplikationen führen:
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