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Erythromycin ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Makrolide, das gegen viele bakterielle Infektionen wirksam ist. Es wird häufig bei Atemwegsinfektionen, Hautinfektionen und als Alternative zu Penicillin eingesetzt.
Erythromycin ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Makrolide, das gegen viele bakterielle Infektionen wirksam ist. Es wird häufig bei Atemwegsinfektionen, Hautinfektionen und als Alternative zu Penicillin eingesetzt.
Erythromycin ist ein Breitspektrum-Antibiotikum aus der Gruppe der Makrolide. Es wurde erstmals 1952 aus dem Bakterium Saccharopolyspora erythraea gewonnen und gehört zu den ältesten und am häufigsten verwendeten Antibiotika in der Medizin. Erythromycin wirkt sowohl gegen grampositive als auch gegen einige gramnegative Bakterien und wird besonders bei Patienten eingesetzt, die auf Penicillin allergisch reagieren.
Erythromycin wird zur Behandlung verschiedener bakterieller Infektionen eingesetzt, darunter:
Erythromycin hemmt die bakterielle Proteinbiosynthese, indem es reversibel an die 50S-Untereinheit des bakteriellen Ribosoms bindet. Dadurch wird die Translokation der wachsenden Peptidkette blockiert, und die Bakterien können lebenswichtige Proteine nicht mehr herstellen. Die Wirkung ist primär bakteriostatisch (hemmend), kann bei hohen Konzentrationen jedoch auch bakterizid (abtötend) sein.
Erythromycin ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich:
Die Dosierung richtet sich nach der Indikation, dem Alter und dem Körpergewicht des Patienten. Übliche Erwachsenendosen liegen bei 250–500 mg alle 6 Stunden oral. Die genaue Dosierung sollte immer ärztlich festgelegt werden.
Erythromycin kann verschiedene Nebenwirkungen verursachen. Die häufigsten sind:
Erythromycin ist ein starker Hemmer des Leberenzyms CYP3A4 und kann dadurch die Blutspiegel vieler anderer Medikamente erhöhen. Wichtige Wechselwirkungen bestehen mit:
Erythromycin sollte nicht angewendet werden bei:
Während der Schwangerschaft und Stillzeit darf Erythromycin nur nach ärztlicher Rücksprache angewendet werden.
Wie bei anderen Antibiotika stellt die Antibiotikaresistenz ein zunehmendes Problem dar. Bakterien können gegen Erythromycin resistent werden, zum Beispiel durch Veränderungen an der Ribosomen-Bindungsstelle (erm-Gene) oder durch aktiven Ausstrom (Efflux-Pumpen). Ein sachgemäßer Einsatz des Antibiotikums ist daher essenziell.
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