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Die Exkochleation ist ein chirurgisches Verfahren, bei dem Gewebe mit einem löffelartigen Instrument ausgeschabt wird. Sie wird häufig zur Entfernung von Zysten, Granulomen oder Tumoren eingesetzt.
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Die Exkochleation (auch: Exkochleierung) bezeichnet ein chirurgisches Verfahren, bei dem krankhaftes Gewebe mit einem speziellen löffelförmigen Instrument, dem sogenannten Kürette oder Löffel, aus einem Hohlraum oder einer Wundhöhle ausgeschabt wird. Der Begriff stammt aus dem Lateinischen: ex (heraus) und cochlea (Schnecke, Löffel). Das Ziel des Eingriffs ist die vollständige Entfernung von erkranktem Gewebe, Entzündungsherden, Zysten oder Tumorresten.
Die Exkochleation findet in verschiedenen medizinischen Fachbereichen Anwendung:
Die Exkochleation wird in der Regel unter Lokal- oder Allgemeinanästhesie durchgeführt, je nach Lokalisation und Ausdehnung des zu behandelnden Bereichs. Der Chirurg öffnet zunächst den betroffenen Bereich und schält anschließend das erkrankte Gewebe mit einer scharfen Kürette aus der umgebenden Gewebehöhle heraus. Nach der Ausschabung wird die Wundhöhle oft gespült, desinfiziert und gegebenenfalls mit einem Knochenersatzmaterial oder einer Drainage versorgt.
Wie bei jedem operativen Eingriff sind auch bei der Exkochleation Risiken möglich. Dazu gehören:
Nach der Exkochleation ist eine sorgfältige Wundpflege und regelmäßige ärztliche Kontrolle wichtig. Je nach Eingriff und Bereich können Antibiotika zur Infektionsprophylaxe verordnet werden. Bildgebende Nachkontrollen (z. B. Röntgen oder Ultraschall) können notwendig sein, um den Heilungsverlauf zu überwachen und ein Rezidiv frühzeitig zu erkennen.
Bei vollständiger Entfernung des erkrankten Gewebes ist die Prognose in den meisten Fällen gut. Die Rezidivrate hängt stark von der Art und der Lokalisation der behandelten Läsion ab. Bei aggressiveren Läsionen wie bestimmten Kieferzysten oder Knochentumoren kann eine ergänzende Behandlung (z. B. Knochenglättung, Bestrahlung oder medikamentöse Therapie) erforderlich sein.
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