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Der Golferellenbogen ist eine schmerzhafte Sehnenreizung an der Innenseite des Ellenbogens. Er entsteht durch Überlastung der Unterarmmuskulatur und betrifft nicht nur Golfer.
Zu bevorzugten Quellen hinzufügenDer Golferellenbogen ist eine schmerzhafte Sehnenreizung an der Innenseite des Ellenbogens. Er entsteht durch Überlastung der Unterarmmuskulatur und betrifft nicht nur Golfer.
Der Golferellenbogen (medizinisch: Epicondylitis medialis oder Epicondylitis ulnaris humeri) ist eine Überlastungserkrankung der Sehnenansätze an der Innenseite des Ellenbogens. Dort setzen die Muskeln an, die für das Beugen des Handgelenks und der Finger zuständig sind. Bei wiederholter oder einseitiger Belastung können diese Sehnenansätze gereizt und entzündet werden.
Entgegen dem Namen trifft der Golferellenbogen nicht nur Golfspieler. Typische Ursachen sind:
Die typischen Beschwerden umfassen:
Die Diagnose wird in der Regel klinisch gestellt. Der Arzt erfragt die Krankengeschichte und führt spezifische Funktionstests durch, zum Beispiel den Valgus-Stress-Test oder den Resisted Wrist Flexion Test. Zusätzlich können folgende Untersuchungen eingesetzt werden:
In den meisten Fällen heilt der Golferellenbogen mit konservativen Maßnahmen aus:
Bei anhaltenden Beschwerden kann der Arzt Kortison-Injektionen in den betroffenen Bereich verabreichen. Alternativ werden PRP-Injektionen (plättchenreiches Plasma) eingesetzt, die die Selbstheilung des Gewebes anregen sollen.
Eine Operation ist selten notwendig und wird nur bei langanhaltenden, therapieresistenten Beschwerden (in der Regel nach mehr als 6–12 Monaten) erwägt. Dabei werden veränderte Sehnenanteile entfernt oder der Sehnenansatz neu befestigt.
Mit konsequenter Behandlung und gezieltem Training erholen sich die meisten Betroffenen vollständig. Präventiv empfehlen sich: