-
DE
Das HELLP-Syndrom ist eine lebensbedrohliche Schwangerschaftskomplikation mit Hämolyse, erhöhten Leberenzymen und Thrombozytenmangel. Schnelle Diagnose ist entscheidend.
Das HELLP-Syndrom ist eine lebensbedrohliche Schwangerschaftskomplikation mit Hämolyse, erhöhten Leberenzymen und Thrombozytenmangel. Schnelle Diagnose ist entscheidend.
Das HELLP-Syndrom ist eine schwere Komplikation in der Schwangerschaft oder im Wochenbett, die vor allem im letzten Schwangerschaftsdrittel auftreten kann. Der Name ist ein englisches Akronym und steht für: Hemolysis (Hämolyse), Elevated Liver enzymes (erhöhte Leberenzyme) und Low Platelets (erniedrigte Thrombozytenzahl). Es handelt sich um einen medizinischen Notfall, der eine sofortige ärztliche Behandlung erfordert. Das HELLP-Syndrom tritt bei etwa 0,1 bis 0,6 Prozent aller Schwangerschaften auf und ist eine der führenden Ursachen für mütterliche Sterblichkeit in der Geburtsheilkunde.
Die genaue Ursache des HELLP-Syndroms ist noch nicht vollständig geklärt. Es wird als eine schwere Verlaufsform der Präeklampsie betrachtet, also eines Bluthochdrucks in der Schwangerschaft, der mit Eiweißausscheidung im Urin verbunden ist. Gestörte Plazentadurchblutung und eine fehlerhafte Anpassung der Blutgefäße gelten als zentrale Auslöser.
Bekannte Risikofaktoren umfassen:
Die Symptome des HELLP-Syndroms können vage und unspezifisch sein, was die Diagnose erschwert. Häufige Beschwerden sind:
Da diese Symptome auch bei anderen Erkrankungen auftreten können, ist eine rasche labormedizinische Abklärung entscheidend.
Die Diagnose des HELLP-Syndroms erfolgt hauptsächlich anhand von Blutuntersuchungen. Charakteristische Befunde sind:
Zusätzlich werden Blutdruck, Urinuntersuchungen auf Eiweiß sowie der Zustand des ungeborenen Kindes mittels Ultraschall und CTG (Kardiotokographie) überwacht.
Die einzige kausale Therapie des HELLP-Syndroms ist die Entbindung. Je nach Schwere des Syndroms und Schwangerschaftsalter wird die Entbindung so schnell wie möglich eingeleitet oder ein Kaiserschnitt durchgeführt.
Betroffene Frauen werden auf einer Intensivstation oder einer speziellen Geburtsstation engmaschig überwacht. Komplikationen wie Nierenversagen, Leberhämatome oder disseminierte intravasale Gerinnung (DIC) müssen frühzeitig erkannt und behandelt werden.
Bei frühzeitiger Erkennung und sachgerechter Behandlung erholen sich die meisten Frauen vollständig vom HELLP-Syndrom. Das Risiko für ein Wiederauftreten in einer späteren Schwangerschaft beträgt etwa 3 bis 25 Prozent. Frauen mit einer HELLP-Syndrom-Vorgeschichte sollten in einer nachfolgenden Schwangerschaft engmaschig ärztlich betreut werden und ab der frühen Schwangerschaft niedrig dosierte Acetylsalicylsäure (ASS) zur Präeklampsie-Prophylaxe erhalten.
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C