-
DE
Die hepatische Insulinresistenz beschreibt eine verminderte Ansprechbarkeit der Leber auf Insulin, was zu einer unkontrollierten Glukoseproduktion führt und das Risiko für Typ-2-Diabetes erhöht.
Die hepatische Insulinresistenz beschreibt eine verminderte Ansprechbarkeit der Leber auf Insulin, was zu einer unkontrollierten Glukoseproduktion führt und das Risiko für Typ-2-Diabetes erhöht.
Die hepatische Insulinresistenz ist eine Störung des Stoffwechsels, bei der die Leberzellen (Hepatozyten) nicht mehr ausreichend auf das Hormon Insulin reagieren. Unter normalen Bedingungen hemmt Insulin die hepatische Glukoneogenese – also die Neubildung von Zucker in der Leber – und fördert die Speicherung von Glukose als Glykogen. Ist die Leber insulinresistent, bleibt diese Hemmung aus, und die Leber produziert unkontrolliert Glukose, auch wenn der Blutzucker bereits erhöht ist. Dies ist ein zentraler Mechanismus bei der Entstehung von Typ-2-Diabetes mellitus.
Die hepatische Insulinresistenz entsteht durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren:
Unter physiologischen Bedingungen bindet Insulin an den Insulinrezeptor auf den Hepatozyten und aktiviert den PI3K/Akt-Signalweg. Dies hemmt die Aktivität von FOXO1, einem Transkriptionsfaktor, der die Expression von Genen der Glukoneogenese (z. B. PEPCK und G6Pase) steuert. Bei hepatischer Insulinresistenz ist dieser Signalweg gestört: Insulin kann FOXO1 nicht mehr ausreichend hemmen, die Glukoneogenesegene bleiben aktiv, und die Leber gibt überschießend Glukose ins Blut ab. Gleichzeitig bleibt die lipogene Wirkung von Insulin über SREBP-1c oft erhalten, was die Fettsynthese in der Leber weiter antreibt und einen Teufelskreis aus Verfettung und Insulinresistenz erzeugt.
Die hepatische Insulinresistenz verursacht selbst in der Regel keine spezifischen Symptome. Sie äußert sich klinisch vor allem durch ihre Folgeerscheinungen:
Die direkte Messung der hepatischen Insulinresistenz erfolgt in der Forschung über die euglykämisch-hyperinsulinämische Clamp-Technik kombiniert mit stabilen Isotopen zur Messung der endogenen Glukoseproduktion. Im klinischen Alltag werden folgende Parameter als Hinweise gewertet:
Die wichtigste und wirksamste Maßnahme ist die Gewichtsreduktion. Bereits ein Gewichtsverlust von 5–10 % des Körpergewichts kann die hepatische Insulinsensitivität deutlich verbessern. Ernährungsmedizinisch empfohlen werden:
In der klinischen Entwicklung befinden sich spezifischere Ansätze wie FXR-Agonisten, THR-β-Agonisten (z. B. Resmetirom) und FGF21-Analoga, die direkt auf den hepatischen Stoffwechsel abzielen und sich in klinischen Studien für die Behandlung der NASH (nichtalkoholische Steatohepatitis) als vielversprechend erwiesen haben.
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C