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Herpes nase bezeichnet eine Herpes-simplex-Infektion im Nasenbereich. Typisch sind schmerzhafte Bläschen rund um die Nase, die durch das Herpes-simplex-Virus ausgelöst werden.
Herpes nase bezeichnet eine Herpes-simplex-Infektion im Nasenbereich. Typisch sind schmerzhafte Bläschen rund um die Nase, die durch das Herpes-simplex-Virus ausgelöst werden.
Herpes nase (auch Nasenherpes oder Herpes nasalis genannt) ist eine Infektion der Haut im und um den Nasenbereich, die durch das Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1) verursacht wird. Das Virus gehört zur Gruppe der Herpesviridae und bleibt nach der Erstinfektion lebenslang im Körper in einem inaktiven Zustand. Bei bestimmten Auslösern kann es sich reaktivieren und erneut Beschwerden verursachen.
Die Erstinfektion mit HSV-1 erfolgt meist im Kindesalter, häufig durch direkten Kontakt mit infizierten Personen oder deren Ausscheidungen. Nach der Erstinfektion zieht sich das Virus in die Nervenwurzeln zurück und kann dort dauerhaft verbleiben. Folgende Faktoren können eine Reaktivierung begünstigen:
Die typischen Symptome von Herpes nase ähneln denen des Lippenherpes, treten jedoch vorwiegend rund um die Nasenflügel, unter der Nase oder innerhalb der Nasenlöcher auf:
Der gesamte Verlauf dauert typischerweise 7 bis 14 Tage. In seltenen Fällen, insbesondere bei immungeschwächten Personen, kann es zu Komplikationen wie einer Ausbreitung auf die Augen (Herpes ophthalmicus) oder das Gehirn (Herpes-Enzephalitis) kommen.
In den meisten Fällen kann Herpes nase anhand des typischen klinischen Bildes vom Arzt diagnostiziert werden. Bei unklaren Befunden oder schwerem Verlauf stehen folgende diagnostische Methoden zur Verfügung:
Herpes nase ist nicht heilbar, da das Virus dauerhaft im Körper verbleibt. Die Behandlung zielt darauf ab, die Symptomdauer zu verkürzen und die Beschwerden zu lindern.
Bei leichten Verläufen werden antivirale Cremes wie Aciclovir-Creme oder Penciclovir-Creme eingesetzt. Diese sollten so früh wie möglich (am besten im Prodromalstadium) aufgetragen werden, um die Wirkung zu maximieren. Zinkhaltige Präparate können zusätzlich zur Linderung des Juckens und zur Austrocknung der Bläschen beitragen.
Bei häufigen Rückfällen, schweren Verläufen oder bei immungeschwächten Patienten kommen antivirale Tabletten zum Einsatz:
Ein Arztbesuch ist empfehlenswert, wenn:
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