ICP-Screening – Präzise Elementanalyse für Lebensmittel & Umwelt
Erfahre, wie das ICP-Screening funktioniert: Hochsensitive Analyse von Metallen und Spurenelementen in Lebensmitteln, Wasser und Umwelt.
Wissenswertes über "ICP-Screening"
Das ICP-Screening (Inductively Coupled Plasma Screening) ist ein analytisches Verfahren zur Spuren- und Elementanalyse.
Mithilfe der ICP-OES (Optical Emission Spectrometry) oder ICP-MS (Massenspektrometrie) können in einem einzigen Messdurchlauf zahlreiche Metalle und Nichtmetalle gleichzeitig bestimmt werden. Dadurch eignet sich die Methode besonders für die Untersuchung von Lebensmitteln, Wasserproben, Arzneimitteln und Umweltproben.
Ein großer Vorteil des ICP-Screenings ist die extrem hohe Empfindlichkeit und Genauigkeit. Selbst geringste Spuren von Schwermetallen wie Blei, Cadmium, Arsen oder Quecksilber können nachgewiesen werden. Neben toxischen Elementen werden auch essenzielle Spurenelemente wie Eisen, Zink, Selen oder Cobalt quantifiziert, was die Methode sowohl für Sicherheitsprüfungen als auch für ernährungswissenschaftliche Fragestellungen interessant macht.
In der Lebensmittel- und Umweltanalytik ist das ICP-Screening heute ein unverzichtbarer Standard. Es unterstützt die Einhaltung von gesetzlichen Grenzwerten und trägt wesentlich zum Verbraucherschutz bei. Aufgrund seiner Vielseitigkeit wird es sowohl in der Forschung als auch in der Qualitätskontrolle routinemäßig eingesetzt.
Wichtigste Fakten zum ICP-Screening
- Simultane Bestimmung von Metallen und Nichtmetallen
- Extrem empfindlich – Nachweis selbst geringster Spuren
- Standardverfahren in Lebensmittel- und Umweltanalytik