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IDDM (Insulin-dependent diabetes mellitus) ist die ältere Bezeichnung für Typ-1-Diabetes, eine Autoimmunerkrankung, bei der die Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr produziert.
IDDM (Insulin-dependent diabetes mellitus) ist die ältere Bezeichnung für Typ-1-Diabetes, eine Autoimmunerkrankung, bei der die Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr produziert.
IDDM steht für Insulin-dependent diabetes mellitus (insulinabhängiger Diabetes mellitus) und ist die früher verwendete medizinische Bezeichnung für den heute als Typ-1-Diabetes bekannten Diabetes. Der Begriff wird in älteren Fachpublikationen und klinischen Dokumentationen noch häufig verwendet. Bei IDDM handelt es sich um eine chronische Stoffwechselerkrankung, bei der die insulinproduzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse durch das eigene Immunsystem zerstört werden. Da keine oder nahezu keine Insulinproduktion mehr stattfindet, sind Betroffene lebenslang auf eine externe Insulinzufuhr angewiesen.
IDDM ist eine Autoimmunerkrankung. Das Immunsystem greift fälschlicherweise die Betazellen der Langerhans-Inseln in der Bauchspeicheldrüse an und zerstört sie. Die genauen Auslöser sind nicht vollständig geklärt, jedoch spielen folgende Faktoren eine Rolle:
Die Symptome von IDDM entstehen durch den Insulinmangel und den daraus resultierenden erhöhten Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie). Typische Beschwerden sind:
Die Diagnose von IDDM erfolgt anhand verschiedener Blutuntersuchungen:
Da die Betazellen der Bauchspeicheldrüse dauerhaft zerstört sind, ist eine lebenslange Insulintherapie unbedingt notwendig. Die Behandlung umfasst:
Patienten mit IDDM benötigen regelmäßige Insulininjektionen oder eine kontinuierliche Insulinabgabe über eine Insulinpumpe. Es werden kurz- und langwirksame Insulinanaloga kombiniert, um den natürlichen Insulinrhythmus nachzuahmen (Basis-Bolus-Therapie).
Regelmäßige Blutzuckermessungen, zunehmend auch per kontinuierlichem Glukosemonitoring (CGM), sind essenziell zur Vermeidung von Unter- und Überzuckerungen.
Eine kohlenhydratbewusste Ernährung und regelmäßige körperliche Aktivität unterstützen die Blutzuckereinstellung und reduzieren das Risiko von Folgeerkrankungen wie Nierenschaden, Retinopathie und Neuropathie.
Diabetesschulungen sind ein zentraler Bestandteil der Versorgung. Betroffene lernen, ihre Insulindosis eigenständig anzupassen und auf Veränderungen im Alltag zu reagieren.
Schlecht eingestellter IDDM kann zu schwerwiegenden Langzeitschäden führen:
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