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Das Iliotibialband-Syndrom ist eine häufige Überlastungsverletzung am Knie, die vor allem Läufer und Radfahrer betrifft und sich durch Schmerzen an der Außenseite des Knies äußert.
Das Iliotibialband-Syndrom ist eine häufige Überlastungsverletzung am Knie, die vor allem Läufer und Radfahrer betrifft und sich durch Schmerzen an der Außenseite des Knies äußert.
Das Iliotibialband-Syndrom (kurz: ITBS oder ITB-Syndrom) ist eine häufige Überlastungsverletzung, die vor allem bei Ausdauersportlern wie Läufern und Radfahrern auftritt. Es wird daher auch als Läuferknie bezeichnet. Betroffen ist das Iliotibialband – ein kräftiger Bindegewebsstrang, der an der Außenseite des Oberschenkels vom Beckenkamm bis zum Schienbeinkopf verläuft. Bei wiederholten Beuge- und Streckbewegungen des Knies reibt dieses Band über den seitlichen Knochenvorsprung des Oberschenkelknochens (Epicondylus lateralis femoris) und verursacht dort Reizungen und Entzündungen.
Das Iliotibialband-Syndrom entsteht in den meisten Fällen durch wiederholte Belastung und nicht durch ein einzelnes Trauma. Typische Ursachen und Risikofaktoren sind:
Das Leitsymptom des Iliotibialband-Syndroms ist ein stechender oder brennender Schmerz an der Außenseite des Knies, der typischerweise nach einer bestimmten Laufstrecke auftritt und sich bei fortgesetzter Belastung verstärkt. Im Ruhezustand lassen die Beschwerden meist nach. Weitere typische Symptome sind:
Die Diagnose des Iliotibialband-Syndroms erfolgt in erster Linie klinisch, also durch eine gründliche körperliche Untersuchung und die Erhebung der Krankengeschichte. Typische diagnostische Maßnahmen umfassen:
Die überwiegende Mehrheit der Betroffenen kann erfolgreich konservativ behandelt werden. Die wichtigsten Maßnahmen sind:
Eine Operation ist nur in sehr seltenen Fällen notwendig, wenn konservative Maßnahmen über mehrere Monate keinen Erfolg zeigen. Dabei kann das Iliotibialband operativ erweitert oder partiell gelöst werden.
Zur Vorbeugung empfiehlt sich ein strukturierter Trainingsaufbau, regelmäßiges Dehnen des Iliotibialbandes sowie die Stärkung der seitlich stabilisierenden Hüftmuskulatur. Eine professionelle Laufanalyse kann helfen, biomechanische Fehlbelastungen frühzeitig zu erkennen und zu korrigieren.
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