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Die Innenknöchelosteosynthese ist ein chirurgischer Eingriff zur operativen Stabilisierung eines gebrochenen Innenknöchels mittels Schrauben, Drähten oder Platten.
Die Innenknöchelosteosynthese ist ein chirurgischer Eingriff zur operativen Stabilisierung eines gebrochenen Innenknöchels mittels Schrauben, Drähten oder Platten.
Die Innenknöchelosteosynthese ist ein operatives Verfahren der Unfallchirurgie und Orthopädie, bei dem ein gebrochener Innenknöchel (Malleolus medialis) mithilfe von Implantaten wie Schrauben, Kirschner-Drähten oder Platten stabilisiert und in korrekter Stellung fixiert wird. Das Ziel ist die Wiederherstellung der anatomischen Struktur und Stabilität des oberen Sprunggelenks.
Eine Innenknöchelosteosynthese ist notwendig, wenn der Innenknöchel so stark gebrochen ist, dass eine konservative Behandlung (z. B. Gipsversorgung) nicht ausreicht. Typische Ursachen für Innenknöchelbruch sind:
Besonders häufig tritt der Innenknöchelbruch als Teil einer Knöchelfraktur auf, z. B. im Rahmen einer bimalleolären oder trimalleolären Fraktur. Die Indikation zur Operation wird anhand des Frakturtyps, der Dislokation (Verschiebung der Knochenfragmente) und der Stabilität des Sprunggelenks gestellt.
Vor der Operation erfolgt eine sorgfältige Diagnostik:
Die Klassifikation erfolgt häufig nach dem Weber-Klassifikationssystem (Weber A, B oder C) oder der AO-Klassifikation.
Der Eingriff wird in der Regel in Rückenlage des Patienten unter Regional- oder Vollnarkose durchgeführt. Typische Schritte der Operation:
Die Zuggurtungsosteosynthese mit zwei Kirschner-Drähten und einer Drahtschlaufe ist ein bewährtes Verfahren für quer verlaufende Innenknöchelbruch. Bei größeren oder komplexen Fragmenten kommen Schrauben oder Kleinfragmentplatten zum Einsatz.
Nach der Operation ist eine strukturierte Nachbehandlung entscheidend für eine vollständige Genesung:
Die vollständige Belastbarkeit des Sprunggelenks ist in der Regel nach 6 bis 12 Wochen möglich, abhängig vom Schweregrad der Verletzung und dem Heilungsverlauf.
Wie bei jedem operativen Eingriff bestehen gewisse Risiken:
In manchen Fällen ist nach abgeschlossener Knochenbruchheilung eine Implantatentfernung notwendig, insbesondere wenn die Implantate tastbar sind oder Beschwerden verursachen.
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