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Der Insulinresistenzindex misst, wie stark der Körper auf Insulin reagiert. Er hilft, Insulinresistenz frühzeitig zu erkennen und das Risiko für Typ-2-Diabetes zu bewerten.
Der Insulinresistenzindex misst, wie stark der Körper auf Insulin reagiert. Er hilft, Insulinresistenz frühzeitig zu erkennen und das Risiko für Typ-2-Diabetes zu bewerten.
Der Insulinresistenzindex ist ein diagnostischer Maßwert, der beschreibt, wie empfindlich die Körperzellen auf das Hormon Insulin reagieren. Insulin wird von der Bauchspeicheldrüse produziert und reguliert den Blutzuckerspiegel, indem es Glukose aus dem Blut in die Zellen schleust. Bei einer Insulinresistenz sprechen die Zellen weniger gut auf Insulin an, sodass die Bauchspeicheldrüse mehr Insulin produzieren muss, um den Blutzucker im normalen Bereich zu halten.
Der bekannteste und am häufigsten eingesetzte Insulinresistenzindex ist der HOMA-IR (Homeostatic Model Assessment of Insulin Resistance). Er wird aus nüchternem Blutzucker und nüchternem Insulinspiegel berechnet und gibt Auskunft darüber, wie stark eine Insulinresistenz ausgepägt ist.
Die Formel für den HOMA-IR lautet:
Alternativ bei Glukosewerten in mg/dl:
Ein HOMA-IR-Wert unter 2,0 gilt in der Regel als normal. Werte zwischen 2,0 und 2,5 können auf eine beginnende Insulinresistenz hinweisen. Werte über 2,5, teils auch über 3,0, deuten auf eine deutliche Insulinresistenz hin. Die genauen Grenzwerte können je nach Labor und Leitlinie leicht variieren.
Insulinresistenz entsteht durch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren:
Eine Insulinresistenz verläuft oft über Jahre hinweg ohne auffällige Beschwerden. Mögliche Anzeichen können sein:
Langfristig erhöht eine unbehandelte Insulinresistenz das Risiko für Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Fettleber (nicht-alkoholische Fettlebererkrankung, NAFLD) und das Metabolische Syndrom.
Zur Bestimmung des Insulinresistenzindex wird eine Blutabnahme im nüchternen Zustand (mindestens 8 Stunden ohne Nahrung) durchgeführt. Es werden der Nüchternblutzucker (Glukose) und der Nüchterninsulinwert gemessen. Aus diesen beiden Werten wird der HOMA-IR berechnet.
Weitere diagnostische Methoden zur Beurteilung der Insulinsensitivität umfassen:
Eine Insulinresistenz kann durch gezielte Lebensänderungen deutlich verbessert oder sogar rückgängig gemacht werden:
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