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Isoamyl-p-Methoxycinnamat ist ein UV-Filter, der in Sonnenschutzmitteln eingesetzt wird, um die Haut vor schädlicher UV-B-Strahlung zu schützen.
Isoamyl-p-Methoxycinnamat ist ein UV-Filter, der in Sonnenschutzmitteln eingesetzt wird, um die Haut vor schädlicher UV-B-Strahlung zu schützen.
Isoamyl-p-Methoxycinnamat (auch bekannt als Isopentyl-p-Methoxycinnamat oder IAMC) ist ein organischer UV-Filter, der in der Kosmetik- und Pharmaindustrie weit verbreitet ist. Es handelt sich um einen Ester der para-Methoxyzimtsäure mit Isoamylalkohol. Der Stoff wird vor allem in Sonnenschutzmitteln, After-Sun-Produkten, Lippenpflegeprodukten und dekorativer Kosmetik eingesetzt, um die Haut und Lippen vor den schädlichen Auswirkungen der UV-B-Strahlung (Wellenlänge: 290–320 nm) zu schützen.
Isoamyl-p-Methoxycinnamat wirkt als chemischer UV-Filter. Im Gegensatz zu physikalischen Filtern wie Zinkoxid oder Titandioxid, die UV-Strahlung reflektieren, absorbiert Isoamyl-p-Methoxycinnamat die UV-Strahlung und wandelt sie in ungefährliche Wärmeenergie um. Dieser Prozess schützt die Haut davor, dass UV-B-Photonen in tiefere Hautschichten eindringen und dort DNA-Schäden oder Sonnenbrand verursachen.
Der Stoff ist in der Europäischen Union gemäß Anhang VI der EU-Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009 als zugelassener UV-Filter gelistet. Die maximal zulässige Konzentration in kosmetischen Produkten beträgt in der Regel 10 %. Typische Produkte, in denen Isoamyl-p-Methoxycinnamat vorkommt, sind:
Isoamyl-p-Methoxycinnamat gilt allgemein als gut verträglich. Dennoch sind einige Sicherheitsaspekte zu beachten:
Bei empfindlichen Personen können gelegentlich allergische Kontaktreaktionen oder Hautirritationen auftreten. Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Zimtsäurederivaten sollten Produkte mit diesem Inhaltsstoff meiden oder vor der großflächigen Anwendung einen Verträglichkeitstest an einer kleinen Hautstelle durchführen.
Ein bekannter Nachteil von Zimtsäureestern ist ihre eingeschränkte Photostabilität. Unter intensiver UV-Bestrahlung kann eine chemische Umwandlung (Isomerisierung) stattfinden, die die Filterleistung reduziert. Aus diesem Grund wird Isoamyl-p-Methoxycinnamat in modernen Formulierungen häufig mit photostabilisierenden Substanzen wie Octocrylene kombiniert.
Wie viele chemische UV-Filter steht Isoamyl-p-Methoxycinnamat unter wissenschaftlicher Beobachtung hinsichtlich möglicher Auswirkungen auf aquatische Ökosysteme, insbesondere auf Korallenriffe. Aktuelle Forschungsergebnisse sind jedoch weniger eindeutig als bei anderen Filtern wie Oxybenzon.
In der Europäischen Union ist der Stoff in Anhang VI der Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009 gelistet und darf bis zu einer Konzentration von 10 % in Sonnenschutzmitteln verwendet werden. Das Scientific Committee on Consumer Safety (SCCS) hat die Substanz bewertet und als sicher für die Verwendung in Kosmetika eingestuft, sofern die vorgeschriebenen Grenzwerte eingehalten werden.
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