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Knochenkrebs äußert sich oft durch anhaltende Knochenschmerzen, Schwellungen und Brüche. Erfahren Sie, welche Symptome auf Knochenkrebs hinweisen können.
Knochenkrebs äußert sich oft durch anhaltende Knochenschmerzen, Schwellungen und Brüche. Erfahren Sie, welche Symptome auf Knochenkrebs hinweisen können.
Knochenkrebs bezeichnet bösartige Tumore, die im Knochengewebe entstehen. Man unterscheidet zwischen primärem Knochenkrebs, der direkt im Knochen entsteht, und sekundärem Knochenkrebs (Knochenmetastasen), bei dem Krebszellen aus anderen Organen in die Knochen streuen. Primäre Knochentumoren sind selten; häufige Arten sind das Osteosarkom, das Ewing-Sarkom und das Chondrosarkom.
Die Symptome von Knochenkrebs können je nach Tumorart, Lage und Stadium variieren. Viele Beschwerden sind zu Beginn unspezifisch und werden oft anderen Ursachen zugeschrieben, was die frühzeitige Diagnose erschwert.
Das häufigste und früheste Symptom von Knochenkrebs sind anhaltende, oft nachts verstärkte Knochenschmerzen. Die Schmerzen beginnen meist schleichend und werden mit der Zeit stärker. Anders als Muskelschmerzen lassen sie sich durch Ruhe kaum lindern. Betroffen sind häufig die langen Röhrenknochen der Arme und Beine sowie das Becken und die Wirbelsäule.
Im Bereich des betroffenen Knochens kann es zu einer tastbaren Schwellung oder Verhärtung unter der Haut kommen. Die Haut darüber kann gerötet oder erwärmt sein. Diese Veränderungen entstehen, weil der Tumor Gewebe verdrängt oder entzündliche Reaktionen auslöst.
Liegt der Tumor in der Nähe eines Gelenks, kann die Beweglichkeit eingeschränkt sein. Betroffene bemerken dies oft beim Gehen, Greifen oder anderen Alltagsbewegungen.
Knochen, die von einem Tumor durchsetzt sind, werden instabil und können bereits bei geringen Belastungen brechen. Solche pathologischen Frakturen treten oft ohne adaequates Trauma auf und sind ein ernstes Warnsignal.
Fortgeschrittener Knochenkrebs kann auch allgemeine Symptome verursachen, darunter:
Die genauen Ursachen von primärem Knochenkrebs sind häufig unbekannt. Bekannte Risikofaktoren umfassen:
Zur Abklärung des Verdachts auf Knochenkrebs kommen verschiedene diagnostische Verfahren zum Einsatz:
Bei anhaltenden, unerklärlichen Knochenschmerzen, die länger als zwei Wochen andauern, oder bei tastbaren Schwellungen im Knochenbereich sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Eine frühzeitige Diagnose verbessert die Behandlungsmöglichkeiten erheblich.
Die Behandlung von Knochenkrebs richtet sich nach Tumorart, Lage und Stadium. Typische Therapieformen sind:
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