-
DE
Der Knochenqualitätsindex ist ein medizinischer Messwert, der die strukturelle und mechanische Güte des Knochengewebes bewertet. Er dient der Diagnose und Therapieverlaufskontrolle bei Knochenerkrankungen.
Der Knochenqualitätsindex ist ein medizinischer Messwert, der die strukturelle und mechanische Güte des Knochengewebes bewertet. Er dient der Diagnose und Therapieverlaufskontrolle bei Knochenerkrankungen.
Der Knochenqualitätsindex (englisch: Bone Quality Index, kurz BQI) ist ein diagnostischer Parameter, der die Qualität des Knochengewebes umfassend beschreibt. Im Gegensatz zur reinen Knochendichte, die lediglich die mineralische Masse pro Volumeneinheit misst, berücksichtigt der Knochenqualitätsindex zusätzliche Eigenschaften wie die Mikroarchitektur, die Materialzusammensetzung sowie die biomechanische Belastbarkeit des Knochens. Er ist damit ein wichtiges Werkzeug in der Diagnostik und Verlaufskontrolle von Erkrankungen wie der Osteoporose.
Knochen bestehen nicht nur aus mineralischen Bestandteilen wie Kalzium und Phosphat, sondern auch aus einem organischen Gerüst, dem sogenannten Kollagennetzwerk. Die Qualität eines Knochens hängt von beiden Komponenten ab. Ein Knochen kann eine normale Dichte aufweisen und dennoch strukturell geschwächt sein, was das Frakturrisiko erhöht. Genau hier setzt der Knochenqualitätsindex an: Er ermöglicht eine differenziertere Beurteilung der Knochengesundheit als die alleinige Messung der Knochendichte.
Der Index wird vor allem eingesetzt bei:
Der Knochenqualitätsindex setzt sich aus mehreren Teilaspekten zusammen, die zusammen ein vollständiges Bild der Knochengesundheit ergeben:
Die Knochenmineraldichte (Bone Mineral Density, BMD) ist der bekannteste Teilwert und wird häufig mittels DXA-Messung (Dual-Energie-Röntgenabsorptiometrie) bestimmt. Sie gibt Auskunft über den Mineralgehalt des Knochens.
Die dreidimensionale Struktur des Knochens, insbesondere des spongiösen (schwämmartigen) Knochengewebes, beeinflusst wesentlich dessen Stabilität. Beurteilungsmöglichkeiten bieten hier hochauflösende Bildgebungsverfahren wie die quantitative Computertomographie (QCT) oder die hochauflösende periphere QCT (HR-pQCT).
Durch Blut- und Urinmarker wie Osteocalcin, alkalische Phosphatase oder Kollagen-Crosslinks lässt sich der Umbaustoffwechsel des Knochens beurteilen. Ein erhöhter Knochenabbau kann ein Hinweis auf eine verminderte Knochenqualität sein.
Die chemische Zusammensetzung des Knochenminerals sowie die Qualität des Kollagengefüges bestimmen die elastischen und mechanischen Eigenschaften des Knochens. Diese können mittels spezieller spektroskopischer Verfahren (z. B. Raman-Spektroskopie) analysiert werden.
Je nach klinischem Kontext stehen verschiedene Verfahren zur Bestimmung des Knochenqualitätsindex zur Verfügung:
Die Knochenqualität wird durch zahlreiche Faktoren beeinflusst:
Bei festgestellter verminderter Knochenqualität stehen verschiedene therapeutische Ansätze zur Verfügung:
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C