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Eine Knochenzyste ist ein flüssigkeitsgefüllter Hohlraum im Knochen. Sie kann Schmerzen, Schwellungen oder Frakturen verursachen und tritt häufig bei Kindern auf.
Eine Knochenzyste ist ein flüssigkeitsgefüllter Hohlraum im Knochen. Sie kann Schmerzen, Schwellungen oder Frakturen verursachen und tritt häufig bei Kindern auf.
Eine Knochenzyste ist ein gutartiger, mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum, der sich im Inneren eines Knochens bildet. Sie zählt zu den häufigsten gutartigen Knochenläsionen und tritt vor allem bei Kindern und Jugendlichen auf. In den meisten Fällen ist eine Knochenzyste harmlos, kann jedoch den Knochen schwächen und das Risiko für einen Knochenbruch (Fraktur) erhöhen.
Die solitäre Knochenzyste (auch juvenile oder einfache Knochenzyste genannt) ist die häufigste Form. Sie entsteht meist in den langen Röhrenknochen, insbesondere im Oberarmknochen (Humerus) und im Oberschenkelknochen (Femur). Betroffen sind vorwiegend Kinder zwischen 5 und 15 Jahren.
Die aneurysmatische Knochenzyste ist eine seltenere, aber aggressiver wachsende Form. Sie enthält blutgefüllte Kammern und kann an verschiedenen Knochen auftreten, darunter die Wirbelsäule. Sie betrifft ebenfalls häufig Kinder und junge Erwachsene.
Die genaue Ursache von Knochenzysten ist noch nicht vollständig geklärt. Folgende Faktoren werden diskutiert:
Viele Knochenzysten verursachen zunächst keine Beschwerden und werden zufällig bei einer Röntgenaufnahme entdeckt. Mögliche Symptome sind:
Die Diagnose einer Knochenzyste erfolgt durch verschiedene bildgebende Verfahren:
Die Behandlung richtet sich nach Art, Größe und Lage der Zyste sowie nach dem Alter des Patienten und dem Vorliegen von Beschwerden.
Kleine, asymptomatische Zysten bei Kindern können zunächst regelmäßig beobachtet werden, da sie sich mit dem Knochenwachstum spontan zurückbilden können.
Bei der solitären Knochenzyste wird häufig eine Behandlung mit Kortikosteroiden (z. B. Methylprednisolon) in die Zyste durchgeführt. Mehrere Injektionen können notwendig sein, um die Zyste zum Ausheilen zu bringen.
Eine neuere Methode ist die Injektion von autologem Knochenmark, das Wachstumsfaktoren enthält und die Knochenheilung fördern kann.
Bei großen Zysten, drohenden Frakturen oder ausbleibendem Therapieerfolg kann eine operative Behandlung notwendig sein. Dabei wird die Zyste ausgeräumt (Kürettage) und mit Knochentransplantat oder Knochenersatzmaterial aufgefüllt.
Bei einem Knochenbruch infolge einer Knochenzyste wird die Fraktur zunächst versorgt. Häufig heilt die Zyste nach einer Fraktur spontan aus, da der Heilungsprozess die Zyste stimuliert.
Die Prognose bei Knochenzysten ist in der Regel gut. Viele Zysten – insbesondere solitäre Knochenzysten bei Kindern – bilden sich mit zunehmendem Alter spontan zurück. Bei aneurysmatischen Knochenzysten ist das Rückfallrisiko nach einer Operation höher, weshalb regelmäßige Kontrolluntersuchungen empfohlen werden.
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