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Die Knorpelglättung ist ein minimalinvasiver arthroskopischer Eingriff, bei dem geschädigter Gelenkknorpel geglättet und stabilisiert wird, um Schmerzen zu lindern und die Gelenkfunktion zu verbessern.
Die Knorpelglättung ist ein minimalinvasiver arthroskopischer Eingriff, bei dem geschädigter Gelenkknorpel geglättet und stabilisiert wird, um Schmerzen zu lindern und die Gelenkfunktion zu verbessern.
Die Knorpelglättung (auch Chondroplastik genannt) ist ein operativer Eingriff, der überwiegend arthroskopisch – also durch eine sogenannte Gelenkspiegelung – durchgeführt wird. Dabei werden aufgefaserte, geschädigte oder ausgefranste Knorpelbereiche in einem Gelenk abgetragen und geglättet, um eine ebene, stabile Knorpelfläche wiederherzustellen. Der Eingriff wird häufig am Kniegelenk vorgenommen, kann aber auch an anderen Gelenken wie dem Schulter-, Hüft- oder Sprunggelenk erfolgen.
Eine Knorpelglättung wird durchgeführt, wenn der Gelenkknorpel durch verschiedene Ursachen geschädigt ist:
Die Knorpelglättung eignet sich in erster Linie für frühzeitige bis mittelgradige Knorpelschäden (Grad 1 bis 3 nach der ICRS-Klassifikation). Bei vollständigem Knorpelverlust (Grad 4) sind weiterführende Verfahren wie eine Knorpeltransplantation oder ein künstliches Gelenk notwendig.
Die Knorpelglättung wird in der Regel arthroskopisch unter Voll- oder Teilnarkose durchgeführt. Dabei werden zwei bis drei kleine Hautschnitte (Portale) am betroffenen Gelenk vorgenommen, durch die eine Minikamera (Arthroskop) sowie spezielle Instrumente eingeführt werden.
Der Eingriff dauert je nach Ausdehnung des Schadens meist zwischen 20 und 60 Minuten und kann oft ambulant durchgeführt werden.
Nach der Knorpelglättung ist eine konsequente Nachbehandlung entscheidend für den Heilungserfolg:
Die Knorpelglättung kann bei geeigneten Patienten die Schmerzsymptomatik deutlich reduzieren und die Gelenkfunktion verbessern. Da Knorpelgewebe jedoch nur eine begrenzte Fähigkeit zur Selbstheilung besitzt, behandelt der Eingriff die Symptome, ohne die eigentliche Grunderkrankung (z. B. Arthrose) zu heilen. In vielen Fällen kann der Eingriff den Verlauf einer Arthrose verlangsamen und einen späteren prothetischen Gelenkersatz hinauszögern.
Wie bei jedem operativen Eingriff bestehen auch bei der Knorpelglättung gewisse Risiken:
Schwerwiegende Komplikationen sind bei diesem Eingriff jedoch selten.
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