-
DE
Koagulation bezeichnet den Prozess der Blutgerinnung, bei dem flüssiges Blut in ein festes Gerinnsel umgewandelt wird. Dieser lebenswichtige Mechanismus stoppt Blutungen nach Verletzungen.
Koagulation bezeichnet den Prozess der Blutgerinnung, bei dem flüssiges Blut in ein festes Gerinnsel umgewandelt wird. Dieser lebenswichtige Mechanismus stoppt Blutungen nach Verletzungen.
Die Koagulation (von lateinisch coagulatio = Gerinnung) bezeichnet den biochemischen Prozess, durch den Blut von einem flüssigen in einen festen Zustand übergeht. Sie ist ein zentraler Bestandteil der Hämostase – der körpereigenen Blutungsstillung – und schützt den Organismus vor übermäßigem Blutverlust nach Verletzungen von Blutgefäßen.
Die Koagulation ist ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Proteine, sogenannter Gerinnungsfaktoren, sowie von Blutplättchen (Thrombozyten) und dem Gefäßendothel. Sie läuft in mehreren aufeinanderfolgenden Stufen ab und endet mit der Bildung eines stabilen Fibringerinnsels.
Der Gerinnungsprozess wird klassischerweise in zwei Wege unterteilt, die letztendlich in einer gemeinsamen Endstrecke zusammenlaufen:
Dieser Weg wird aktiviert, wenn Gewebethromboplastin (Faktor III) nach einer Gefäßverletzung freigesetzt wird. Es bildet einen Komplex mit Faktor VII, was eine Kaskade in Gang setzt, die rasch zur Thrombinbildung führt. Dieser Weg reagiert schnell und ist entscheidend für die initiale Gerinnungsreaktion.
Dieser Weg startet durch den Kontakt von Blut mit negativ geladenen Oberflächen, z. B. freigelegtem Kollagen nach Endothelschaden. Er ist langsamer als der extrinsische Weg, aber entscheidend für die Aufrechterhaltung und Verstärkung des Gerinnungsprozesses.
Beide Wege münden in die Aktivierung von Faktor X, der gemeinsam mit Faktor V den sogenannten Prothrombinase-Komplex bildet. Dieser wandelt Prothrombin (Faktor II) in aktives Thrombin um. Thrombin spaltet dann Fibrinogen in Fibrin, das sich zu einem stabilen, unlöslichen Netzwerk zusammenlagert und das Gerinnsel festigt.
Parallel zur plasmatischen Gerinnung spielen die Thrombozyten (Blutplättchen) eine entscheidende Rolle. Nach einer Gefäßverletzung haften sie an der verletzten Stelle (Adhäsion), aktivieren sich gegenseitig (Aktivierung) und lagern sich zusammen (Aggregation), wodurch ein primärer Thrombus entsteht. Die Fibrinbildung stabilisiert diesen Pfropf anschließend.
Um eine unkontrollierte Gerinnung im gesamten Blutkreislauf zu verhindern, verfügt der Körper über natürliche Gerinnungshemmer, darunter:
Zusätzlich baut das fibrinolytische System gebildete Gerinnsel nach der Wundheilung wieder ab, wobei Plasmin die zentrale Rolle spielt.
Störungen der Koagulation können in zwei Richtungen auftreten:
Bei einem Mangel an Gerinnungsfaktoren oder Thrombozyten kommt es zu einer erhöhten Blutungsneigung. Bekannte Erkrankungen sind:
Eine übermäßige Gerinnungsneigung führt zur Bildung unerwünschter Blutgerinnsel (Thrombosen). Dies kann zu gefährlichen Komplikationen wie Lungenembolie oder Schlaganfall führen. Risikofaktoren umfassen genetische Defekte (z. B. Faktor-V-Leiden-Mutation), Immobilisierung, Schwangerschaft oder bestimmte Medikamente.
Zur Beurteilung der Gerinnungsfunktion werden verschiedene Labortests eingesetzt:
Je nach Art der Störung kommen unterschiedliche Therapieansätze zum Einsatz:
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C