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Die Körperfettanalyse misst den Anteil von Fettgewebe am Gesamtkörpergewicht. Sie liefert wichtige Informationen über den Gesundheitszustand und das Risiko für Stoffwechselerkrankungen.
Die Körperfettanalyse misst den Anteil von Fettgewebe am Gesamtkörpergewicht. Sie liefert wichtige Informationen über den Gesundheitszustand und das Risiko für Stoffwechselerkrankungen.
Die Körperfettanalyse ist ein diagnostisches Verfahren, das den prozentualen Anteil von Fettgewebe an der gesamten Körpermasse bestimmt. Im Gegensatz zum einfachen Körpergewicht oder dem Body-Mass-Index (BMI) liefert sie differenzierte Informationen über die tatsächliche Körperzusammensetzung – also das Verhältnis von Fettmasse zu Muskelmasse, Knochenmasse und Körperwasser. Diese Messung ist besonders relevant für die Beurteilung von Übergewicht, sportlicher Leistungsfähigkeit sowie dem Risiko für Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen.
Es gibt verschiedene anerkannte Verfahren zur Bestimmung des Körperfettanteils. Sie unterscheiden sich in Genauigkeit, Aufwand und Verfügbarkeit:
Die Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) ist eine weit verbreitete, nicht-invasive Methode. Dabei wird ein schwacher elektrischer Strom durch den Körper geleitet. Da Fettgewebe elektrischen Strom schlechter leitet als Muskelgewebe und Wasser, kann aus dem gemessenen Widerstand (Impedanz) der Körperfettanteil berechnet werden. BIA-Geräte sind als Haushaltswaagen, Handgeräte oder professionelle Klinikgeräte erhältlich.
Bei der Caliper-Methode wird die Dicke der Hautfalten an definierten Körperstellen (z. B. Bauch, Oberschenkel, Schulterblatt) mit einer Messzange (Caliper) gemessen. Anhand von Formeln wird daraus der Gesamtkörperfettanteil abgeleitet. Diese Methode ist kostengünstig, erfordert jedoch Erfahrung und ist von der Durchführenden Person abhängig.
Der DEXA-Scan gilt als Goldstandard der Körperzusammensetzungsmessung. Er nutzt zwei verschiedene Röntgenstrahlen, um Fettmasse, Muskelmasse und Knochenmineraldichte präzise zu bestimmen. Die Methode wird vor allem in klinischen und wissenschaftlichen Umgebungen eingesetzt.
Das Unterwasserwägen basiert auf dem archimedischen Prinzip: Da Fettgewebe weniger dicht ist als Muskeln und Knochen, lässt sich aus dem Gewichtsverlust unter Wasser die Körperdichte – und daraus der Fettanteil – berechnen. Diese Methode ist sehr genau, aber aufwendig und selten im klinischen Alltag verfügbar.
Moderne 3D-Körperscanner und Luftverdrängungsplethysmographie (z. B. Bod Pod) ermöglichen ebenfalls eine genaue Körperzusammensetzungsanalyse und werden zunehmend in Fitnessstudios, Sportzentren und medizinischen Einrichtungen eingesetzt.
Der als gesund geltende Körperfettanteil variiert je nach Geschlecht und Alter. Allgemein anerkannte Richtwerte sind:
Ein zu hoher Körperfettanteil (insbesondere viszerales Fett um die inneren Organe) ist mit einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und bestimmte Krebserkrankungen verbunden. Ein zu niedriger Körperfettanteil kann ebenfalls gesundheitsschädlich sein und Hormonstörungen, Knochenschwund und Immunschwäche begünstigen.
Eine Körperfettanalyse ist in folgenden Situationen besonders empfehlenswert:
Die Genauigkeit der Körperfettmessung kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden. Dazu gehören der Hydrationsstatus (Flüssigkeitszufuhr), der Zeitpunkt der letzten Mahlzeit, körperliche Aktivität vor der Messung sowie der Menstruationszyklus bei Frauen. Für verlässliche Ergebnisse sollten Messungen stets unter vergleichbaren Bedingungen durchgeführt werden.
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