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Körperfettverteilung – Bedeutung und Gesundheit

Die Körperfettverteilung beschreibt, wo im Körper Fettgewebe gespeichert wird. Sie beeinflusst das Risiko für Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erheblich.

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Wissenswertes über "Körperfettverteilung"

Die Körperfettverteilung beschreibt, wo im Körper Fettgewebe gespeichert wird. Sie beeinflusst das Risiko für Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erheblich.

Was ist die Körperfettverteilung?

Die Körperfettverteilung beschreibt das Muster, nach dem Fettgewebe im menschlichen Körper gespeichert wird. Fett lagert sich nicht gleichmäßig ab, sondern bevorzugt an bestimmten Körperstellen – abhängig von genetischen Faktoren, Hormonen, Geschlecht, Alter und Lebensstil. Die Lage des Fettgewebes hat großen Einfluss auf die Gesundheit: Nicht nur die Gesamtmenge an Körperfett, sondern vor allem die Verteilung entscheidet über das individuelle Krankheitsrisiko.

Arten der Körperfettverteilung

Androide Fettverteilung (Apfeltyp)

Bei der androiden Fettverteilung lagert sich Fett überwiegend im Bauchbereich an – sowohl unter der Haut (subkutanes Fett) als auch tief im Bauchraum um die inneren Organe (viszerales Fett). Dieses Muster tritt häufiger bei Männern auf, kommt aber auch bei Frauen nach der Menopause vor. Das viszerale Fett gilt als besonders stoffwechselaktiv und steht in engem Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes, Herzerkrankungen, Bluthochdruck und dem metabolischen Syndrom.

Gynoide Fettverteilung (Birnentyp)

Bei der gynoiden Fettverteilung lagert sich Fett vorwiegend an Hüften, Gesäß und Oberschenkeln ab. Dieses Muster ist typisch für Frauen, insbesondere in der Zeit vor der Menopause, und wird durch weibliche Geschlechtshormone (Östrogene) gesteuert. Die gynoide Fettverteilung ist im Vergleich zur androiden Form mit einem deutlich geringeren Herz-Kreislauf-Risiko verbunden.

Gemischte Fettverteilung

Viele Menschen weisen eine gemischte Fettverteilung auf, bei der Fett sowohl im Bauchraum als auch an Hüften und Oberschenkeln gespeichert wird. Hier ist eine individuelle Beurteilung durch medizinisches Fachpersonal wichtig.

Messmethoden

Zur Beurteilung der Körperfettverteilung stehen verschiedene Messmethoden zur Verfügung:

  • Taillenumfang: Ein Taillenumfang von mehr als 88 cm bei Frauen und mehr als 102 cm bei Männern gilt laut WHO als Risikomarker für metabolische Erkrankungen.
  • Taille-Hüft-Verhältnis (Waist-to-Hip Ratio, WHR): Das Verhältnis von Taillen- zu Hüftumfang gibt Aufschluss über die Fettverteilung. Werte über 0,85 bei Frauen und 1,0 bei Männern gelten als erhöhtes Risiko.
  • Taille-Größen-Verhältnis (Waist-to-Height Ratio): Der Taillenumfang sollte idealerweise weniger als die Hälfte der Körpergröße betragen.
  • Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA): Misst den Körperfettanteil und kann Hinweise auf die Fettverteilung geben.
  • Bildgebende Verfahren: Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) ermöglichen eine genaue Bestimmung des viszeralen Fettgewebes, werden jedoch hauptsächlich in der Forschung eingesetzt.

Einflussfaktoren auf die Körperfettverteilung

  • Genetik: Die Veranlagung zur Fettansammlung an bestimmten Körperstellen wird zu einem großen Teil vererbt.
  • Hormone: Östrogene fördern die gynoid Fettverteilung, Testosteron und Kortisol begünstigen die androide Fettansammlung im Bauchbereich.
  • Alter: Mit zunehmendem Alter verlagert sich die Fettverteilung bei beiden Geschlechtern häufig in Richtung viszerales Bauchfett.
  • Ernährung: Eine kalorienreiche, ballaststoffarme Ernährung fördert insbesondere die Ansammlung von viszeralem Fett.
  • Bewegungsmangel: Körperliche Inaktivität begünstigt die Zunahme von Bauchfett.
  • Stress: Chronischer Stress erhöht den Kortisolspiegel, was die Einlagerung von viszeralem Fett fördert.
  • Schlafmangel: Schlechter Schlaf steht ebenfalls in Verbindung mit einer ungünstigen Fettverteilung.

Gesundheitliche Bedeutung

Viszerales Fett ist metabolisch besonders aktiv und setzt entzündungsfördernde Botenstoffe (Adipokine) sowie freie Fettsäuren frei, die in die Leber gelangen und dort den Stoffwechsel negativ beeinflussen. Eine ungünstige Körperfettverteilung mit hohem viszeralem Fettanteil erhöht das Risiko für:

  • Typ-2-Diabetes mellitus
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. Herzinfarkt, Schlaganfall)
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Fettstoffwechselstörungen (Dyslipidämie)
  • Nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD)
  • Bestimmte Krebsarten

Prävention und Behandlung

Eine gesunde Körperfettverteilung lässt sich durch gezielte Lebensstilanpassungen positiv beeinflussen:

  • Regelmäßige körperliche Aktivität: Insbesondere Ausdauertraining (z. B. Laufen, Schwimmen, Radfahren) und Krafttraining reduzieren viszerales Fett effektiv.
  • Ausgewogene Ernährung: Eine mediterrane Ernährungsweise mit viel Gemüse, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, gesunden Fetten (Olivenöl) und magerem Protein unterstützt eine günstige Fettverteilung.
  • Stressmanagement: Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder progressive Muskelentspannung helfen, den Kortisolspiegel zu senken.
  • Ausreichend Schlaf: 7–9 Stunden Schlaf pro Nacht werden für Erwachsene empfohlen.
  • Verzicht auf Alkohol und Rauchen: Beide Faktoren begünstigen die Einlagerung von Bauchfett.

Quellen

  1. World Health Organization (WHO): Waist Circumference and Waist-Hip Ratio. Report of a WHO Expert Consultation, Geneva, 2008.
  2. Wirth A, Wabitsch M, Hauner H: Prävention und Therapie der Adipositas. Deutsches Ärzteblatt International, 2014; 111(42): 705–713.
  3. Després JP: Body Fat Distribution and Risk of Cardiovascular Disease. Circulation, 2012; 126(10): 1301–1313.

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